Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Urban Wohnen im Grünen

Zwei identische Mehrfamilien-Stadtvillen mit grandioser Fernsicht in Uitikon

Wegen ihrer Stadtnähe und der sonnigen Lage ist die Gemeinde Uitikon-Waldegg am Fuss des... mehr

Wegen ihrer Stadtnähe und der sonnigen Lage ist die Gemeinde Uitikon-Waldegg am Fuss des Üetlibergs ein attraktiver Wohnort im Grünen. Die ländlich, ruhige Gegend, hoch über der Stadt Zürich gelegen, hat kaum Verkehr. Zahlreiche Villen umgeben den alten Dorfkern. Der Ort bietet gegen Süden eine grandiose Fernsicht auf die Alpen.

An der Haldenstrasse sind 2015 zwei grosszügige, moderne Stadtvillen entstanden. Die zwei identischen Villen mit je drei Wohneinheiten sind volumetrisch gestaffelt und ergeben schlanke Stirnseiten. Damit nehmen sie die Körnung des Ortes auf. Die Staffelung ermöglicht der hangseitigen Raumschicht Ausblicke nach Süden und eröffnet der talseitigen Schicht den Blick zurück zum Eingang. Dieser wiederum ist über die ganze Länge eine grosszügige Verandaschicht vorgelagert. Die Wohn- und Essräume dahinter sind mit breiten, raumhohen Schiebefenstern komplett verglast und öffnen sich zur Aussicht. In der hangseitigen Schicht befinden sich die Schlafräume. Die dunkelrot verputzte Wand zwischen Treppe, aussen liegender Erschliessungstreppe und Vordach steht als Kontrast zu der ansonsten silbrig gestrichenen horizontalen Holzschalung. Die mittels Kragplattenanschlüssen talseitig weit auskragenden Betondecken sind seitlich mit dunklen Blechen zusammengefasst. Die verschieden gross ausgeschnittenen Bullaugen vermitteln seitwärts und wirken identitätsstiftend.

Die insgesamt sechs Wohnungen mit gehobenem Ausbaustandard liegen auf zwei Stockwerken verteilt mit einer Geschossfläche von 380 m² und einer Nutzfläche von insgesamt 1'329 m². Die Gebäude sind mit einer Erdsondenheizung mit Freecooling im Sommer und einer Fussbodenheizung mit Einzelraumregulierung ausgestattet.

„Das Konzept der in sich selbst längs zum Hang gestaffelten Baukörper ist eine eigentliche „recherche patiente“ des Büros. Eine Idee, die wir immer wieder untersuchen auch schon gebaut haben. Durch die Staffelung können schmale Stirnseiten erzeugt werden, die mit dem Kontext und der Hanglage besser interagieren“, sagt Yves Schihin, Projektleiter und Partner.

Bekannt geworden sind Burkhalter Sumi auch dank herausragenden Wohnbauten an guten Lagen; zu erwähnen sind die roten Townvillas in Witikon oder die gestaffelten Häuser aus Sichtbeton in Herrliberg. Die Architekten konzentrieren sich in ihrem Schaffen neben dem Bauen und Entwerfen auch auf grundlegende programmatische Fragen: Nachhaltigkeit etwa oder die Verdichtung der Agglomeration.

Kürzlich wurde das mehrsprachige Buch „Der Gotthard Il Gottardo. Landscape Myths Technology“ herausgegeben, welches aus einem Forschungsprojekt der Professoren Burkhalter und Sumi an der Accademia di Architettura in Mendrisio enstanden ist.

www.burkhalter-sumi.ch

Architektur: Burkhalter Sumi Architekten www.burkhalter-sumi.ch Bauingenieur: Henauer... mehr

Architektur:

Burkhalter Sumi Architekten
www.burkhalter-sumi.ch

Bauingenieur:

Henauer Gugler
www.hegu.ch

Haustechnik:

BLM Haustechnik
www.blm-haustechnik.ch

Elektroplanung:

Thomas Lüem Partner
www.tlp.ch

Heizung:

Benzenhofer
www.benzenhofer.ch

Sanitär:

Dober
www.doberag.ch

Spengler/Flachdacharbeiten:

Roland Studer
www.roland-studer.ch

Landschaftsarchitektur:

André Schmid
www.s-la.ch

Fotos:

Seraina Wirz