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Mobilität der Zukunft

Wien setzt auf nachhaltige Verkehrsplanung

Täglich stehen Millionen Menschen weltweit in den Metropolregionen im Stau, die bestehenden... mehr

Täglich stehen Millionen Menschen weltweit in den Metropolregionen im Stau, die bestehenden urbanen Mobilitätskonzepte stoßen an ihre Grenzen. Gibt es Möglichkeiten, den zunehmenden Verkehr in den Griff zu bekommen? Ja, sagen Stadtentwicklungsplaner. Denn immer mehr Ballungsräume verfolgen eine nachhaltige Verkehrsplanung – mit großem Erfolg.

Wien setzt dabei auf das Stadtentwicklungskonzept STEP 2025. Mit dem erklärten Ziel, den Fuß​gängern, Rad​fahrern und den Nutzern des öffentlichen Personen​nah​verkehrs in jeder Hinsicht Vorrang zu geben; nicht nur im Verkehrsablauf, sondern auch bei der Planung und Finanzierung. Besonderen Wert legt die Stadt zudem darauf, den Straßenraum immer mehr zu einem attraktiven Raum für städtisches Leben weiterzuentwickeln. Etwa durch Begegnungszonen, temporäre Öffnungen von Straßen zum Beispiel für Spielstraßen an Nachmittagen oder verkehrsberuhigte Schulvorplätze.

Damit alle in Wien schnell und umweltschonend ans Ziel gelangen, setzt die Region auf vernetzte Mobilität. Schon heute fühlen sich die Bewohner Wiens in ihrer Alltagsmobilität zunehmend weniger an ein bestimmtes Verkehrsmittel gebunden. Sie kombinieren stattdessen immer öfter verschiedene Verkehrsmittel. Zum Beispiel den öffentlichen Verkehr mit dem Individualverkehr: Park&Ride ist hier das optimale System. Die entsprechenden Plätze befinden sich zumeist entlang der Eisenbahnlinien. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland stehen mehr als 40.000 Stellplätze an über 200 Anlagen zum leichten Umsteigen zur Verfügung – Tendenz steigend. Damit noch mehr Pendler auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen, sollen diese attraktiver werden. Beispiel Franz-Josefs-Bahn: Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) bauen sie als zentrale Verkehrsader zwischen Wien und dem Waldviertel aus. Schnellere Verbindungen, ein klares Taktmuster und bessere Umstiege sollen ab Jahresende dafür sorgen, dass sich die tägliche Zeitersparnis für Pendler auf jährlich bis zu 88 Stunden summiert.

Touristische Routen oder alltägliche Strecken zur Arbeit und zum Einkauf lassen sich in Wien gut mit dem Fahrrad zurücklegen. An vielen Streckenpunkten entlang der Radwege befindet sich das Verleihsystem Citybikes. Derzeit gibt es 120 Bike-Stationen mit 3.065 Boxen, die 1.500 Räder bereit stellen. Hier können die Fahrräder entliehen und an jeder Bike-Station wieder zurückgegeben werden.

www.wien.gv.at
www.vor.at