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Technisch hohe Messlatte

Ein Bauherr plant smarte Funktionen selbst

Technisch hohe Messlatte
Einbau von Klangsäulen im Garten, die Licht und Ton in einem kombinieren und ebenfalls Bestandteil der Vernetzung sind.
Technisch hohe Messlatte
Die Weilersbacher Technik-Hochburg dient gleichermaßen als Musterhaus.
Technisch hohe Messlatte
Das Heimkino beherbergt u. a. einen Touch-Fernseher, unter Gipskarton ausgeführte Deckenlautsprecher und ein möbelintegriertes Soundsystem.
Technisch hohe Messlatte
Spiegel mit integrierter Bildschirmprojektion und als Fernseher nutzbar.
Wenn man sich mit Heiko Neundörfer unterhält, wird schnell klar, er lebt und liebt sein Smart... mehr

Wenn man sich mit Heiko Neundörfer unterhält, wird schnell klar, er lebt und liebt sein Smart Home. Es begann im Jahr 2011, als er mit seiner Familie in das zur Hälfte fertiggestellte Haus einzog. Die Neugier überwog, die intelligenten Funktionen im Eigenversuch zu testen. Zu diesem Zeitpunkt bildeten nur wenige Basisfunktionen wie Heizung und Licht den Anfang. Doch viele komfortable Funktionen sollten folgen. Damit sein technisch umfänglich ausgestattetes Zuhause seinen Vorstellungen entsprach, plante der Hausherr größtenteils selbst. Der Architekt realisierte nach Vorgaben lediglich den Grundriss. Allein dem Elektrotechniker oblagen Planung, Programmierung und Umsetzung der Haustechnik. Aufgrund des komplexen Funktionsumfanges fiel die Entscheidung auf ein KNX System. Die dafür benötigten Kabelschächte liegen in Form von zwei Steigschächten hinter der Garderobe am Hauseingang. Die 230 Volt Leitungen verstecken sich zum einen im Wohnzimmer in einem deckenintegrierten Fries, der zugleich als Depot für die Beamer-Leinwand dient. Im Obergeschoss bieten rundum verlaufende Sockelleisten die nötige Unterbringung. Sämtliche Leitungen sind gegen Elektrosmog abgeschirmt und laufen im Untergeschoss in einem Home-Server zusammen. Darüber hinaus überprüfte ein spezieller Dienstleister die Strahlungsabsorption. Jeder einzelne Raum ist nun vernetzt. Will heißen, IoT-fähige Geräte sowie vorkonfigurierte Raumlösungen finden unter einer einheitlichen Bedien- und Nutzeroberfläche ihren Einsatz. Eine biometrische Zutrittskontrolle, sensorgespickte Fenster, eine videoüberwachte Außen- und Innenraumkontrolle, ein Sonnenlicht-gesteuertes Beschattungssystem, ein Licht- sowie Multiroom-System oder ein Feuchtigkeitssensor-gestütztes Bewässerungssystem für den Garten ergänzen unter anderem die anfänglichen Basisfunktionen. Überdies sorgen Bewegungsmelder in den Bädern, WCs, Eingangs- und Flurbereichen für eine bedarfsgerechte Beleuchtung. Bei Abwesenheit werden diese ,scharf geschaltet‘ und fungieren als Alarmanlage. Fertig ist das Haus nach dessen Bewohnern nie. In Planung ist bereits die Erweiterung des im Untergeschoss liegenden Heimkinos. Aktuell fahren dort auf Knopfdruck die Jalousien herunter, das Licht wird gedimmt und der Beamer schaltet sich an. Demnächst runden hochwertige Akustiklösungen ein Möbel- und wandintegriertes Soundsystem ab.

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