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Gut geplant ist halb gewonnen

Neugestaltung einer Frauenarztpraxis im Bestand

Die größte Herausforderung beim Umbau der vor rund 25 Jahren eingerichteten Frauenarztpraxis... mehr

Die größte Herausforderung beim Umbau der vor rund 25 Jahren eingerichteten Frauenarztpraxis Musberg war die Umsetzung innerhalb von neun Tagen. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, diesen Umbau zu realisieren und die Veränderung in so kurzer Zeit zu erleben“, sagt Ulrike Loeckle vom Architekturbüro Steinmetz & Loeckle. Sie gingen mit einer durchdachten Planung ans Werk und schufen Praxisräume, die hell, modern und klar wirken. Gleichzeitig war es ein wesentliches Anliegen der Bauherrin, den Patienten das Gefühl von Willkommensein und Geborgenheit zu vermitteln. Die Menschen, ob Mitarbeiter oder Patienten, sollen sich hier einfach wohlfühlen.

Die Abläufe wurden genauestens durchgespielt und die Ergebnisse auf die Gestaltung der Räume übertragen. Auf welchem Weg kommt man in die Praxis, wo findet die Garderobe Platz, wie muss der Empfang gestaltet sein, damit er einladend wirkt? Die Empfangstheke ist entsprechend ausgerichtet, sodass die Arzthelferinnen einen guten Überblick haben, eintretende Patienten sofort sehen und begrüßen können. Die Empfangspunkte innerhalb der Theke sind bewusst abgehoben und hinterleuchtet, sodass der Aufbau zu schweben scheint. Überzogen mit einem Mineralwerkstoff ist die monolithische Theke dauerhaft und hochwertig. Die gewählte Lichtfarbe für das direkte und indirekte Licht am Empfang und in den Behandlungsräumen bietet sowohl eine gute Ausleuchtung der Arbeitsplätze als auch einen angenehmen Raumeindruck. Um die Arbeitsabläufe zu optimieren und eine motivierende Atmosphäre zu schaffen, wurden der Empfang und das Labor im Detail mit den Mitarbeitern abgesprochen. Aus Hygienegründen wählte die Bauherrin statt eines Holzbodens einen aus Vinyl in Holzdielenoptik, der einen optisch warmen Untergrund bildet und sich angenehm begehen lässt. Die Wände sind teils weiß gestrichen, teils in einem hellen Grauton. Er taucht beispielsweise auch als Akzentuierung der Rückwand im Behandlungszimmer auf.

Ein wichtiger optischer und emotionaler Anker innerhalb der Praxis sind die Geburtskartenwände. Sie wurden in Zusammenarbeit mit einem Schreiner entwickelt und ermöglichen, dass man die Karten der Neuankömmlinge übersichtlich anbringen und einfach wechseln kann. Die Neuentwicklung war notwendig, da trotz intensiver Recherche kein praktikables vorgefertigtes Kartenboard am Markt zu finden war.

www.steinmetzloeckle.de

Innenarchitekten: Steinmetz & Loeckle www.steinmetzloeckle.de Fotos: Juergen Pollak... mehr

Innenarchitekten:

Steinmetz & Loeckle
www.steinmetzloeckle.de

Fotos:

Juergen Pollak
www.juergenpollak.de