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Begegnungen auf Augenhöhe

Eine Versicherung spiegelt ihre Philosophie auch in ihrem Neubau wider

Schon allein die Tatsache, dass sich die AOK Rheinland/Hamburg als „Gesundheitskasse“... mehr

Schon allein die Tatsache, dass sich die AOK Rheinland/Hamburg als „Gesundheitskasse“ bezeichnet, zeigt die Veränderung in der Gesundheitsbranche. Es geht nicht nur um das Gesundwerden, sondern auch um Prävention sowie die Nähe zu den Versicherten, die das gesamte Spektrum der Gesellschaft widerspiegeln. Dies hatte das Designbüro kplus konzept stets im Blick, als es für den Gesundheitsdienstleister ein neues Geschäftsstellenkonzept für den Standort Duisburg-Hamborn entwickelte. Im Fokus: der Service- und Wohlfühlcharakter.

Das identitätsstiftende Waldgrün des Gesundheitsdienstleisters, das mit Natur, Leben und Glück assoziiert wird, wurde mit warmen Holzakzenten kombiniert. Holzböden, Wandverkleidungen und Mobiliar in Kombination mit Grünpflanzen erzeugen eine wohnliche, freundliche Willkommensatmosphäre. Der Empfangstresen mit der Echtpflanzenwand im Rücken – Anlaufpunkt für bis zu 550 Kunden täglich – erinnert an eine Hotelrezeption. Ein großer offener Wartebereich lädt mit einem Baum mit Sitzpodest, Einzelsesseln und Beistelltischen zum Verweilen ein. An einer „Gesundheitsstation“ können Besucher die Wartezeit mit Bewegung und Infotainment überbrücken. Allgemeine Beratungsgespräche werden im Open Space mit multifunktionalem Coffeepoint, Theke und Barhockern geführt, wo verschiedene Besprechungsszenarien für die genau passende Atmosphäre sorgen. Der „Platz der Beratung“ ist für mittelkomplexe Beratungsgespräche angedacht und wird zudem als „Marktplatz der Gesundheit“ genutzt. Mobile, klapp- und stapelbare Möbel und flexibel einsetzbare technische Ausstattung sorgen dafür, dass bis zu 100 Personen Platz finden. Für sensible Besprechungen wiederum wurden schallisolierte, rundum abgeschirmte Beratungsboxen geschaffen, wie etwa das „Wohnzimmer“ mit einem Sofa und einer technischen Ausstattung für mobiles Arbeiten am Surface. Mobile Arbeitsgeräte wurden für größtmögliche Flexibilität in die Planung einbezogen.

Gesundheit und Nachhaltigkeit wurden von Beginn an groß geschrieben. Bei den Baumaterialien wurde nach Möglichkeit auf regionalen Ursprung sowie eine ökologische und ressourcen­effiziente Herstellung und Schallschutz, etwa durch mehrlagige Filzpaneele und akustisch wirksame Vorhänge, geachtet. Bei Möblierung und Materialien bekamen Produkte mit den relevanten Prüf- und Umweltzeichen wie dem Blauen Engel den Vorzug. Auswahlkriterien waren Schadstoff-, Emissionsfreiheit und Lebensdauer. So kam zum Beispiel ein aus PET-Flaschen recycelter Filz zum Einsatz wie auch die damit bezogenen Pod Privacy Chairs des Designers Benjamin Hubert. Die AOK-Geschäftsstelle hat ihre Pforten am Tag der Architektur, 18.–19. Juni, geöffnet.

www.kplus-konzept.de

Fotos:

kplus konzept

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 02|22)

Architekten: kplus konzept www.kplus-konzept.de Vorhänge: Création Baumann... mehr
Architekten:

kplus konzept
www.kplus-konzept.de

Vorhänge:

Création Baumann
www.creationbaumann.com

Sessel:

De Vorm
www.devorm.nl

Akustikdeckensegel:

Knauf Ceiling Solutions
www.knaufceilingsolutions.com

Wandpaneele:

Re:Felt
www.refelt.com