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Der Boden als Diva

Schwebendes Küchenkonzept betont die Wirkung des alten Ornamentbodens

Ein wunderschöner alter Zement-Ornamentboden gab den Ausschlag für die Entwicklung eines... mehr

Ein wunderschöner alter Zement-Ornamentboden gab den Ausschlag für die Entwicklung eines schwebenden Küchenkonzepts, welches das Familienunternehmen Küchenland Gemein für ein Privathaus entwickelte. „Unseren Kunden lernten wir auf einer Messe für Wohnen, Lifestyle und Interieur kennen“, erinnert sich der Geschäftsführer und ergänzt, dass das dort gezeigte Küchenkonzept sowie ein intensives Erstgespräch den Bauherrn davon überzeugten, mit Harald Gemein den passenden Küchenplaner für sein Projekt an seiner Seite zu haben.

Nach dem ersten Beratungsgespräch, in dem Bedürfnisse, Wünsche und Gegebenheiten besprochen wurden, folgte die Ortsbesichtigung, bei der es vor allem darum ging, den Raum und seine Umgebung richtig wahrzunehmen. Da es sich bei dem Objekt um ein ehemaliges Ladengeschäft mit einer großen Fensterfront, schräg weglaufenden Wänden sowie dem besonders schönen alten Fliesenboden handelte, war ein Kücheninterieurkonzept gefragt, welches all diese Gegebenheiten berücksichtigte und behutsam integrierte. So wurde eine schwebende Küche geplant, welche die Wirkung des Bodens erhält und unter der Möblierung sichtbar werden lässt. Dabei wurden nicht nur die Küchenzeile und die Hochschrankgruppe mit Hilfe von Stahlträgern wandhängend installiert, sondern auch die Insel sowie alle Geräte inklusive einer hoch eingebauten Geschirrspülmaschine. Die kleine Insellösung, Bestandteil des Konzepts, stellt für die Familie eine wichtige Arbeitsfläche dar und bietet dank eines innerhalb der Arbeitsplatte integrierten Kompostsystems eine funktionelle Arbeitsfläche. Der gewünschte Essplatz gleich neben der Insel wurde mittels einer eigens konstruierten Sitzbank kreiert, die zeitgleich das große Schaufenster behutsam „abdeckt“ und einen gemütlichen Bereich für das Familienleben ermöglicht.

Funktional betrachtet ist der Entwurf bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, wobei sämtliche Wünsche der Familie wie eine möglichst große Arbeitsfläche, Insellösung und große Gangbreiten beachtet wurden. Ästhetisch spricht die Küche für sich. Eine designorientierte aber leistungsstarke Lichtinstallation mittels einer Lichtschiene mit Spots sorgt zugleich für genügend Ausleuchtung der in sich schwarzen supermatten Front mit Nanooberfläche von eggersmann. Dem Raum wurde mit einem individuellen Konzept Rechnung getragen und alle besonderen Gegebenheiten harmonisch integriert. Obgleich der Boden die einzige „Diva“ im Raum ist, gibt die Küche ein dezentes aber klares Statement zur Moderne ab, ohne dabei modisch zu sein. Der industrielle Charakter der Stahlstreben bietet ein interessantes Spannungsfeld zur restlichen Einrichtung.

www.kuechenland-gemein.de

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