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Das „Allegro“ zum Wohnen, Leben, Erholen und Genießen

Heutzutage sollen die eigenen vier Wände in der Stadt liegen und dann bitte auch noch einen... mehr

Heutzutage sollen die eigenen vier Wände in der Stadt liegen und dann bitte auch noch einen Garten bieten oder zumindest eine Aussicht ins Grüne. Terrasse zur richtigen Seite hinaus, Tiefgaragenplatz mit direktem Zugang in die Wohnung, attraktives Umfeld, heterogene Bewohnerstruktur und so weiter – den Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt. Der Preis dafür wird an anderer Stelle diskutiert. Zuallererst siegt das Auge und das schaut nach Köln Sülz zum „Allegro“, ein Gebäudeensemble aus Eigentumswohnungen und Stadthäusern, gelegen am beliebten Beethovenpark aus den 1920er-Jahren. Dass nun mit „Allegro“ ein Begriff aus der Musik herangezogen wird, mag zuerst verwundern, doch „munter, heiter, fröhlich und rasch“ geht es nicht nur in der Musik zu, sondern auch ganz selbstsicher in der Architektur.

Das ist dem Büro schultearchitekten aus Köln zu verdanken, die geschickt und abwechslungsreich bei der Planung der Wohnfläche von insgesamt 5.000 m² vorgegangen sind. Das 2013 entstandene Ensemble mit einem viergeschossigen
L-förmigen Wohnhaus mit einer Penthouse-Etage und ausgewogenen Wohnungstypen wird mit vier dreigeschossigen Stadthäusern mit eigenen Gärten vervollständigt. Der Naturbaustoff Holz darf bei der Nähe zum Park nicht fehlen und verbindet so auf ausgewogene Weise die vorhandene Natur mit der neuen Architektur. Das Wechselspiel der beweglichen Holzschiebeelemente, die als Sonnen- und Sichtschutz dienen, mit dem hellen Farbton der Fassade und ihren Einschnitten für Balkone und Loggien prägen das gesamte Ensemble auf unverwechselbare Weise und schaffen einen neuen Identifikationspunkt für die Bewohner.

Egal ob jemand „im Himmel“ und damit zurückgezogener oder ob jemand ebenerdig und geselliger leben möchte, für alles ist gesorgt: Mit einem ausgewogenen Wohnungsmix vom Penthouse über die Bel-Etage, Gartenwohnungen und Haus-in-Haus-Typ können Träume wahr werden. Der Architekt Herr Schulte benennt es ganz treffend: „Am Morgen lädt die Cappuccino-Terrasse in Richtung Garten zu einem harmonischen Start in den Tag ein. Abends genießen Sie von Ihrer Rotwein-Terrasse einen großartigen Blick auf den benachbarten Beethovenpark“.

Alle Wohnungen orientieren sich zu dem intensiv begrünten Innenhof, dem persönlichen Naherholungsraum in der Stadt, der zudem zum Verweilen und zum nachbarschaftlichen Zusammensein einlädt. Der trapezförmige Zuschnitt des Innenhofs mit der lockeren, natürlichen Anordnung der schattenspendende Bäume, Sitzbänke und des frei beweglichen Mobiliars stellen einen spannungsreichen Kontrast zu der rechtwinkligen Anordnung der Gebäude dar. Abgerundet wird das Garten- und Landschaftskonzept mit den extensiv begrünten Dachflächen, die zum verbesserten Stadtklima beitragen und zudem schön anzusehen sind.

Ganzheitlich betrachtet ist das „Allegro“ eine Kombination aus privaten Wohnungen und Gärten, Terrassen, die zusammen unbegrenzten Lebensraum vortäuschen. Die Wohnräume werden mit dem Beethovenpark und dem begrünten Innenhof verbunden und schaffen so hohe Lebens- und Wohnqualität. Würde man es nicht besser wissen, könnte man meinen, man sei in mediterraner Umgebung. Umso erfreulicher, dass man gar nicht so weit weg muss. Wechselndes Spiel aus Licht und Schatten, wunderbare Aussichten, Parkanlagen, grüne Landschaften und reizvolle Spazierwege bietet auch Köln Sülz. Und: Die Bewohner werden ihr Cappuccino- und Rotweinsortiment bestimmt für einige Jahre aufgestockt haben.

www.schultearchitekten.de

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Fotos:

Manos Meisen
www.manosmeisen.de