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Weltweit einzigartig

Auf dem Forschungscampus Bahrenfeld wird Spitzenforschung betrieben

Der Forschungscampus Bahrenfeld wächst weiter. Hier besteht ein weltweit einzigartiges... mehr

Der Forschungscampus Bahrenfeld wächst weiter. Hier besteht ein weltweit einzigartiges Strukturforschungszentrum, in dem zahlreiche universitäre und außeruniversitäre Partner aus verschiedenen Bundesländern und aus dem Ausland kooperieren. Im neu errichteten Zentrum für Struktur- und Systembiologie (CSSB) werden die hochaktuellen Forschungsfelder Strukturbiologie und Systembiologie mit Fokus auf die Infektionskrankheiten gebündelt und die Großgeräte am DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) gezielt für die Lebenswissenschaften genutzt. Dabei stellt die Kombination der Disziplinen Physik, Chemie, Biologie und Medizin sowie die Zusammenarbeit von Helmholtz- und Leibniz-Einrichtungen, von Hochschulen und Universitätskliniken ein Alleinstellungsmerkmal für die biomedizinische Grundlagenforschung dar.

Der viergeschossige Forschungsbau wurde von Hammeskrause Architekten BDA aus Stuttgart fertiggestellt. 180 Wissenschaftler und Mitarbeiter nutzen auf 13.000 m² Laboratorien und Büros, Besprechungsräume sowie einen Hörsaal für rund 180 Personen. Über einen Innenhof gelangt man zum Haupteingang des CSSB und direkt in das lichte Foyer mit skulpturaler Wendeltreppe. Der attraktive, viergeschossige Raum mit seiner Schrägverglasung gibt dem inhaltlichen und organisatorischen Begriff des Zentrums einen architektonischen Raum. Die über alle Geschosse erlebbaren Galerien und Treppenläufe mit ihren vielfältigen Blickbeziehungen und Aufenthaltsqualitäten sind der zentrale Treffpunkt im Gebäude. Materialität und Farbe unterstützen die atmosphärischen Ansprüche und Individualität an diesem Ort. Die lichtdurchflutete Halle ist das kommunikative Zentrum des Neubaus und regt zum interdisziplinären und informellen Austausch an und beflügelt Innovation.

Die hochinstallierten Laborlandschaften mit Sicherheitslaboren der Stufen S2 und S3 gruppieren sich um den Innenhof und sind von dort und vom Foyer aus einsehbar. Zwischen den Laborclustern befinden sich Besprechungsräume, Aufenthaltsbereiche und Teeküchen der Institute. Die enge räumliche Verzahnung von vielfältigen differenzierten Nutzungsbereichen bietet die architektonische Voraussetzung für ein Forschungsgebäude der Zukunft. Erfolgreiche Forschung lebt von Kommunikation und Interaktion.

Der Neubau fügt sich mit seinem klaren Baukörper in das heterogene Umfeld des Forschungscampus Bahrenfeld ein. Der PETRA-Beschleunigertunnel begrenzt das Gebäude nach Osten und seine Krümmungskurve wiederholt sich im Inneren des Hauses als verbindendes Rückgrat. Die bauliche Anbindung des CSSB an die benachbarte PETRA-Halle über eine „Wissenschafts-Brücke“ mit angrenzendem Café und Terrasse bildet die Plattform für einen regen wissenschaftlichen Austausch.

www.hammeskrause.de

Architekten: Hammeskrause Architekten BDA www.hammeskrause.de Fotos: Werner Huthmacher... mehr

Architekten:

Hammeskrause Architekten BDA
www.hammeskrause.de

Fotos:

Werner Huthmacher
www.werner-huthmacher.de