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Kindergarten-Neubau in Volksdorf wird Ansturm gerecht

Weil die Kita der katholischen Kirchengemeinde aus allen Nähten zu platzen drohte, beauftragte... mehr
Weil die Kita der katholischen Kirchengemeinde aus allen Nähten zu platzen drohte, beauftragte die Gemeinde Heilig Kreuz das Architekturbüro Prell und Partner mit dem Neubau eines Kindergartens. Dieser sollte an das Kirchenensemble angebaut werden und sich dabei gestalterisch vom Bestand absetzen – ohne jedoch den Blick auf die Kirche zu stören. Zugleich wünschten sich die Bauherren, dass auch der 1,5-geschossige Gemeindesaal, an dem der neue Kindergarten unmittelbar angebaut werden sollte, weiterhin mit Tageslicht versorgt wird.

Diese Wünsche vor Augen ist in der Zeit von März bis Oktober 2010 ein zweigeschossiger Kindergarten mit insgesamt vier Gruppenräumen als flachgedeckter Baukörper mit einer Gesamtfläche von mehr als 600 m2 entstanden. Insgesamt 90 Kinder können hier in zwei Elementar- und zwei Krippengruppen betreut werden. Hinzu kommt ein variabler Raum als Lernwerkstatt sowie das Forum, das auf zwei Ebenen als zusätzliche Bewegungsfläche und Atelier genutzt werden kann. Um der Forderung nachzukommen, den Gemeindesaal auch weiterhin mit viel Tageslicht zu versorgen, erhielt dieses Forum ein verglastes Dach zur gleichzeitigen Belichtung von Alt- und Neubau. Die Fenster des alten Gemeindesaals wurden zu Türen umgebaut, die bei besonderen Anlässen zum Forum hin geöffnet werden können. Im Erdgeschoss befinden sich zwei unterschiedlich geschnittene Gruppenräume für je 13 Krippenkinder mit abtrennbaren Ruheräumen.

Die Außenwände sind als Kalksandsteinmauerwerk mit außenliegender Dämmung und hinterlüfteter Fassade mit waagerechten Alu-Steckpaneelen hergestellt. „Weil sowohl die Kirche als auch das Gemeindehaus unter Denkmalschutz stehen, haben wir bei der Gestaltung des Erweiterungsbaus sehr eng mit dem Denkmalschutzamt zusammengearbeitet“, erklärt Architektin Bettina Prell. So korrespondieren die farbig eloxierten Blechpaneels in ihrem Grünton harmonisch mit der Kupfereindeckung des Kirchendachs. Zudem sind große absturzsichere Glasflächen in Holz-Alu-Elementen mit für Kinder begehbaren breiten Fensterbänken angeordnet. Während der Neubau von außen eher bescheiden wirkt, sorgen innen hölzerne Fensterumrahmungen und kindgerechte Farben auf dem Fußboden und an den Wänden für eine freundliche und warme Atmosphäre, in denen sich die kleinen Nutzer wohlfühlen können.
Die beiden Gruppenräume im Obergeschoss für die Elementargruppen mit 26 Kindern sind ohne Unterteilung. Der Sanitärtrakt liegt jeweils zentral zwischen den Gruppenräumen. Im Obergeschoss befindet sich zusätzlich ein Elementar-Nebenraum, in dem neben der Lernwerkstatt auch eine Kinderküche sowie die Kuschelecke untergebracht sind.

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