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Zurück zum Ursprung

Umbau einer Stadtvilla verbindet Tradition und Moderne

Die schöne Stadtvilla im Holzhausenviertel, die zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und... mehr

Die schöne Stadtvilla im Holzhausenviertel, die zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und in der lange Zeit eine damals berühmte Frankfurter Opernsängerin lebte, wurde bereits 2001 von privaten Bauherren gekauft, die das Gebäude als großes Stadthaus nutzen wollten. Doch bevor der Einzug in die Villa stattfinden konnte, mussten zunächst einige Dinge verändert werden. Be­auf­tragt wurden hierfür der Architekt Professor Dr. Wolfgang Böhm sowie die Landschafts­archi­tektin Kejoo Park.

Die Schwierigkeiten und Herausforderungen beim Umbau waren vielfältig – was vor allem daran lag, dass die Vorbesitzerin das Gebäude komplett umgestaltet hatte, so dass es in formal-ästhetischer Hinsicht eher an ein Haus aus den 1970er Jahre erinnerte. Mit anderen Worten: Das, was einmal ein reich dekoriertes Gründerzeitgebäude war, war zum größten Teil nicht mehr vorhanden. Dies galt es wieder rückgängig zu machen, da die Bauherren einen möglichst urprünglichen Zustand der wundervollen Gestaltung wünschten, wobei die Villa gleichzeitig in technisch-gestalterischer Hinsicht hohen Ansprüchen genügen sollte.

Neben den architektonischen und landschaftsarchitektonischen Aufgaben war das Gebäude in einem problematischen bauphysikalischen Zustand, der sich vor allem in den Keller­räumen, aber auch in der denkmalgeschützten Fassade wiederspiegelte, die übermalt worden war und deren steinerne Gebäudeteile zum Teil bereits erodierten. „Unser Ziel war es, das Gebäude dem Klassizismus – also dem Stil, in dem es ursprünglich konzipiert war – anzunähern“, so Prof. Dr. Wolfgang Böhm. „Bei dieser Stadtvilla strebten wir die Wiedererschaffung des Gesamtkunstwerks an, das es einmal war. Natürlich unter der Berücksichtigung der formalen und wohnlichen Ansprüche der Bauherrschaft.“

Dazu gehörte auch der Wunsch, ein möglichst gesundes Haus zu bauen. Und so wurden ausschließlich hochwertige Materialien eingesetzt, die ein gesundes Wohnen garantieren. Großes Augenmerk galt dabei vor allem den originalen Gebäudeteilen und Resten wie Stuckdecken, Raumabschlüssen und landschaftsgärtnerische Details. Ein Beispiel hierfür ist der komplette Entwurf der Holzvertäfelung und Holz-Raumabschlüsse, die in ihrer Profilierung den klassischen Vorbildern sehr nahe kommen.

architektur@profboehm.de
www.parkdesign.info

Architekten Prof. Dr. Wolfgang Böhm architektur@profboehm.de Kejoo Park... mehr

Architekten

Prof. Dr. Wolfgang Böhm
architektur@profboehm.de

Kejoo Park
www.parkdesign.info

Fotos

Holger Peters Fotografie
www.holgerpeters.de