Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Wohlfühlvilla

Ein neues Domizil vereint Wohn- mit Arbeitsbereichen und bietet Zukunftsoptionen

„Das Haus tut uns gut. Und es erfüllt seine Aufgaben sehr gut.“ Ein größeres Kompliment können... mehr

„Das Haus tut uns gut. Und es erfüllt seine Aufgaben sehr gut.“ Ein größeres Kompliment können Bauherren ihrem Architekten kaum machen. Tobias von Pastau vom Mainzer Büro mz³ architekten ingenieure durfte sich über dieses Lob freuen. Dabei waren ein paar Hürden auf dem Weg zum Wohlfühlhaus zu nehmen. Damit auf dem am Rande eines Waldes gelegenen Grundstück ein villenähnliches Haus entstehen konnte, musste zunächst ein Einfamilienhaus abgerissen werden. „Ein Umbau wäre zu aufwendig gewesen, zumal die Bauherren Wünsche hatten, die mit dem Bestandsgebäude nicht vereinbar waren“, so der Architekt: Modern, klar strukturiert, ein Haus mit dem gewissen Etwas und hohem Wohnkomfort – diese Attribute sollten auf das neue Heim passen. 

Gewählt wurde eine Fassade in unterschiedlichen Grautönen aus Besenstrichputz und Fassadenplatten, auf die auch die Dachdeckung abgestimmt wurde, um das Gebäude monolithisch wirken zu lassen. „Das Haus sollte in Farbigkeit und Material in der Umgebung bewusst als etwas Neues zu erkennen sein, ohne jedoch fremd und modisch zu wirken.“ Um die Privatsphäre zu schützen, hat die Straßenfassade nur wenige Fenster erhalten. Wegen einer nahegelegenen Tennisanlage blieb auch die Südseite praktisch fensterlos. „Da die Bewohner nicht auf Sonne und Licht verzichten sollten, haben wir den Wohnbereich zur Gartenseite im Osten in U-Form soweit vorgezogen und mit Glasfenstern versehen, dass Sonne in diesen Vorbau kommt.“

Im Inneren des Hauses trennt ein zentraler Flur Wohn- und Arbeitsbereich mit einem großen Fenster in Richtung Wald. Vom Flur führt eine kleine Treppe ins Wohnzimmer, das Obergeschoss und den Bürobereich. Da den Bauherren besondere Details wichtig waren, entschieden sie sich für eine Treppe, die aussieht als würde sie schweben. Mittels einer filigranen Stahlfaltwerktreppe, die mit Parkett belegt wurde, konnte dieser Wow-Effekt erzielt werden.

Einen Trick mussten sich die Architekten bei der Raumhöhe einfallen lassen. Die Bauherren wollten hohe Räume, die Vorgaben vom Stadtplanungsamt sahen das allerdings nicht vor. „Wir haben den Boden von Wohnbereich und Terrasse einige Zentimeter tiefer gelegt und konnten so den Wunsch der Bauherren realisieren.“ Große Fenster bringen Helligkeit, sorgen für ein großzügiges Raumgefühl und einen fließenden Übergang nach außen. Auch haben die Architekten für die Zukunft geplant: Auf Wunsch der Bauherren wurde das Haus so gebaut, dass ein Teilbereich vom Rest des Hauses abgekoppelt werden und beispielsweise als Einliegerwohnung genutzt werden kann. „Wir entschieden uns deshalb für das U-förmige Gebäude mit zentraler Terrasse, das sich zum Wald orientiert und beide Nutzungen voneinander trennt, aber auch Blickbezüge zulässt, wenn diese gewünscht sind.“

www.mzdrei.de

Architekten: mz3 architekten ingenieure www.mzdrei.de Gartenbau: Hüfner & Kuchenbuch... mehr

Architekten:

mz3 architekten ingenieure
www.mzdrei.de

Gartenbau:

Hüfner & Kuchenbuch
www.huefner-kuchenbuch.de

Erd-, Rohbau:

Bauunternehmung Karl Gemünden
www.gemuenden-bau.de

Zimmerei:

Felix Harth
www.felix-harth.de

Dachdeckung:

Schaller Dachdecker
www.dachdecker-schaller.de

Fliesen:

Fliesen Neumann
www.fliesen-neumann-gmbh.de

Estrich:

Krusius Fußböden
www.krusius.de

Schreinerei, Parkett:

Holzland Klein
www.holzland-klein.de

Schlosserei:

MSB Balewski
www.msbgmbh.de

Fenster:

Metallbau Landua
www.metallbau-landua.com

HLS:

Weimer
www.weimer-info.de

Elektroinstallationen:

Mallm Elektrotechnik
www.elektro-mallm.de

Fotos:

Ralf Heidenreich, Darmstadt
Uli Planz, Kelkheim