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Repräsentativ und markant

Bei der Neuordnung von Firmengebäuden entstand auch ein Verwaltungsneubau

Wenn eine Firma stetig wächst, wächst mit den Mitarbeitern der Platzbedarf. So ging es auch... mehr

Wenn eine Firma stetig wächst, wächst mit den Mitarbeitern der Platzbedarf. So ging es auch der Firma Bender. Zwar wurden auf dem Firmenareal mehrmals neue Gebäude errichtet, irgendwann aber genügten diese nicht mehr den Anforderungen an heutige Arbeitsplätze. Zudem mussten weitere Kapazitäten in Produktion, Verwaltung und Entwicklung geschaffen werden. Schmees | Wagner Partnerschaftsgesellschaft aus Gießen wurde daher mit dem Neubau des Verwaltungsgebäudes beauftragt und damit, die Gebäude neu zu ordnen, effizienter zu verknüpfen und auch für weitere Bauabschnitte einen „Masterplan“ zu erstellen.

In intensiven Abstimmungen mit dem Bauherrn wurden die individuellen, unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Abteilungen wie Verwaltung, Entwicklung, Lager, Produktion etc. geklärt und danach die Grundstruktur (statisches Konzept, Raumtiefe, Haustechnik) entwickelt, die auch spätere Änderungen bzw. Anpassungen der Raumzuschnitte an einen geänderten Bedarf ermöglicht. Über die zentrale Erschließungsachse können sämtliche Gebäude auf kurzen übersichtlichen Wegen erreicht werden. „Künftig können aber problemlos weitere Büroriegel ergänzt und über die Erschließungsachse zugänglich gemacht werden. Damit ist ein Grundkonzept umgesetzt, welches auch für die Zukunft eine strukturierte Erweiterungsmöglichkeit bietet“, erklärt Klaus Wagner, Geschäftsführer und Architekt des Büros.

Im Zuge der Überlegungen reifte auch die Entscheidung für den repräsentativen und markanten Verwaltungsneubau. Das Gebäude wird bestimmt durch den amorphen, mit einer dunklen Waschbetonfassade verkleideten Veranstaltungsbereich, der mit dunklem Blech verkleideten Fassade der Produktion und dem verglasten Verwaltungsriegel, der durch einen mit hellem Blech verkleideten Rahmen eingefasst wird. Die geschosshohen festverglasten Felder und die Fensterelemente mit ihren bronzefarbenen Blechpaneelen rhythmisieren die Fassade der Büroriegel.

Der Veranstaltungsbereich und das Produktionsgebäude mit dem dazwischenliegenden Foyer bilden den Sockel für den darüberliegenden Büroriegel. Das Foyer ist vollständig verglast und gewährt Besuchern so einen Blick in den begrünten Innenhof. Durch die gestalterische Ausformung der Fassade scheint der Büroriegel über dem Veranstaltungsbereich und der Produktion zu schweben. Parallel zu diesem Baukörper, verbunden über die verglasten Verbindungsstege im Erd- und Obergeschoss, erstreckt sich ein zweiter Gebäuderiegel, der die Cafeteria und die Arbeitsplätze der Entwickler aufnimmt. „Im Innern entstanden nicht nur helle, großzügige Arbeitsplätze, die ein offenes Arbeitsklima und die Kommunikation befördern“, erläutert Wagner: „Als Sahnehäubchen bietet die Dachterrasse den Mitarbeitern während der Pausennutzung oder bei besonderen Meetings einen grandiosen Ausblick!“

www.schmees-wagner.de

Architekten: Schmees | Wagner Partnerschaftsgesellschaft www.schmees-wagner.de Fotos:... mehr

Architekten:

Schmees | Wagner Partnerschaftsgesellschaft
www.schmees-wagner.de

Fotos:

Horst Goebel Architekturfotografie
www.goebel-architekturfotografie.de