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Freiräume für Kreativität

Wie in einem ehemaligen Kommissionierlager Trendlabore entstehen

Dass in einem ehemaligen Logistikgebäude neue, an die Nutzerbedürfnisse angepasste Arbeitswelten... mehr
Dass in einem ehemaligen Logistikgebäude neue, an die Nutzerbedürfnisse angepasste Arbeitswelten entstehen können, zeigt die Firmenzentrale eines Einzelhandelsunternehmens in Niedernberg. In den freigewordenen Flächen des ehemaligen Kommissionierlagers schufen die Architekten von schöne räume mit den KreativLABs in einem der größten deutschen Zentren für Wohnaccessoires viel Raum zum Informationsaustausch und zur Ideenentwicklung der kommenden Kollektionen.

Neben der energetischen Gebäudeoptimierung sollten die Umbaumaßnahmen kreative Trendentwicklungsprozesse fördern und Impulse für die Markenentwicklung und neue Produkte geben. Eine der wichtigsten Anforderungen des Bauherrn, der Gries Deco Company GmbH, lautete, dass ein großzügiger Kreativbereich geschaffen werden sollte mit Raum für Trend-Entwicklungslabore, Büroflächen und separate Besprechungsräume. Die Optik der vor allem durch Stahl und Beton geprägten Firmenzentrale wollten die Architekten mit einem lebendigen, warmen Material durchbrechen, dem sachlich-funktionalen Skelettbau aus Stahlbeton wollten sie eine moderne und individuelle Formensprache entgegensetzen. „Um dieser Idee zu folgen, haben wir drei gefaltete Volumen als Ensemble in die zentrale Achse gestellt. Die Raum-in-Raum-Flächen bilden den Mittelpunkt und gliedern die Fläche von 3.250 m² in zwei Mustershop-Flächen und zwei Kreativ-Werkstätten und eine Bibliothek, den ID:pool“, so Ralf Böckle, Inhaber von schöne räume.

Die Außenseite der drei KreativLABs wurde dabei mit einer Schalung aus massiven Lärchenholzbrettern verkleidet, die durch verschiedene Brettstärken ein Relief erzeugen. Das Holz der Außenseite zieht sich als Parkett-Belag in die LABs, die als Trichter ausformulierten Zugänge verstärken die Anziehungskraft des Inneren. „Die moderne Arbeitsinfrastruktur aus unterschiedlichen, eigens entworfenen Stehtischen wie dem „Folding 888“, Sitzmöglichkeiten, Workstations und abgetrennten Besprechungsräumen ermöglicht Brainstormings in kleinerem Kreis ebenso wie größere Zusammenkünfte bei Präsentationen“, erläutern Christof Adam und Christian Koch, Projektleitung. Die Wände und Decken der Baukörper bilden mit ihren weißen Oberflächen nicht nur einen Hintergrund für die Kollektionsplanung. Ihr Laborcharakter bietet auch Freiraum für Kreativität. Die Innenausstattung wurde an die Arbeits-, Denk- und Kreativprozesse der Nutzer angepasst: In allen drei Räumen treffen traditionelle und moderne Kreativtechniken aufeinander. Es gibt Arbeitsplätze zur digitalen Recherche, LED-Bildschirme und Magnetwände zur Themenvisualisierung.

www.schoene-raeume.de
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Fotos:

Oliver Tamagnini
www.tamagnini.de