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Minimalistisch und weiträumig

Ein Einfamilienhaus in Neuss bietet als Extra viel gemeinschaftlichen Wohnkomfort

Die Bauherrenfamilie mit zwei Kindern wünschte sich auf einem Grundstück in einer... mehr

Die Bauherrenfamilie mit zwei Kindern wünschte sich auf einem Grundstück in einer Einfamilienhaussiedlung im Neusser Westen ein großzügiges, modernes Zuhause unter engen Budgetvorgaben. Das vorhandene Gebäude, Baujahr 1972, wurde abgerissen. Allein der Garagenbau und der vorhandene Keller wurden komplett erhalten und in die Planung integriert. Im Rahmen des geltenden Bebauungsplanes aus den 1960er-Jahren und § 34 BauGB entwarfen Wienstroer Architekten aus Neuss einen Neubau mit einem einhüftigen Satteldach und einem eingeschossigen Anbau mit offenem Souterraingeschoss.

Das hinter einem großzügigen Vorgarten zurückspringende Gebäude gibt sich mit seiner Putzfassade selbstbewusst modern, ohne sich den Nachbarn aufzudrängen. Die 443 m² umfassende Wohn- und Nutzfläche des Gebäudes wurde genau auf die Ansprüche der Familie ausgelegt. Eine große gemeinschaftliche Wohnhalle bietet eine offene Kommunikationsplattform für die ansonsten klar separierten privaten Wohn-, Schlaf-, Gast- und Spielräume. Der auf breiter Front transparente Koch-Essbereich geht dabei in die weitläufige Terrasse über, die nach Südwesten anschließt. Zum grauen Fließestrich, der im gesamten Wohnbereich als Bodenbelag vergossen wurde, korrespondiert im Außenbereich ein Terrassenbelag aus Betonstein. Der nicht minder weit gefasste Erschließungsbereich mit Treppenläufen, Galerie und Eingang verbindet – ähnlich einem urbanen Gassenweg – alle Bereiche bis hin zur großzügigen Dachterrasse. Extreme Raumhöhen im Bereich des Entrees und der Treppe lassen dabei besondere Raumsituationen entstehen. Eine spätere Umnutzung oder Anpassung des Gebäudes ist möglich und durch die wenigen Haupttragwerke einfach realisierbar. Alle Trennwände im Obergeschoss sind demontabel und neu strukturierbar. Eine automatisierte Gebäudetechnik, eine Wärmepumpe und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgen für einen ressourcenschonenden Verbrauch. Die in das Dach bündig integrierte (und damit optisch unsichtbare), leistungsstarke Photovoltaik­anlage speist auch die Ladestation des E-Autos.

www.wienstroer-architekten.de

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 04|19)

Architekten: Wienstroer Architekten Stadtplaner www.wienstroer-architekten.de Elektro:... mehr

Architekten:

Wienstroer Architekten Stadtplaner
www.wienstroer-architekten.de

Elektro:

Kleinofen Elektrotechnik
www.kleinofen-elektrotechnik.de

Trockenbau, Bausanierung:

Kik – Sanierung und Trockenbau
www.kik-sanierung.de

Zimmerei:

Zimmerei Prudic
www.zimmerei-prudic.de

Dach:

Hilgers Bedachungen
www.hilgers-bedachungen.de

Fenster, Türen, Fassade:

Uwe Bräuer
www.fenster-braeuer.de

Türen, Möbel:

Tischlerei Dominique Struck
www.der-tischler-struck.de

Kamin:

Peter Holthausen
www.holthausen-peter.de

Schlosser (Treppe):

Metallbau Fröbel
www.metall-froebel.de

Designestrich:

Bernd Wiesjahn
www.wiesjahn.de

Fotos:

Thomas Mayer
www.thomasmayerarchive.de