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Mäander aus Glas und Holz

Bürogebäude an der Josef-Gockeln-Straße

Das in den Jahren 2007 bis 2008 vom Architekturbüro Döring Dahmen Joeressen errichtete... mehr
Das in den Jahren 2007 bis 2008 vom Architekturbüro Döring Dahmen Joeressen errichtete Bürogebäude auf der Josef-Gockeln-Straße befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Fachhochschule für Architektur und zum ZDF-Landesstudio NRW.

Inmitten des Büro- und Geschäftsviertels von Derendorf und in direkter Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie den grünen Rheinauen liegt es verkehrstechnisch äußerst günstig. Das Gebäude hat eine Bruttogeschossfläche von rund 6.766 m2, welche sich auf sechs Vollgeschosse und zwei Tiefgaragengeschosse mit insgesamt 76 Stellplätzen verteilt. Auf diese Weise erweitert das Gebäude das Angebot an reinen Büroflächen um 2.156 m2.

Die fußläufige Erschließung sowie die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die Josef-Gockeln-Straße. Eine vorgelagerte, über die gesamte Außenfront angeordnete Außentreppe sowie eine begleitende Rampensituation bringen den Besucher gezielt zum mittig angelegten Eingangsbereich.
Das T-förmig konzipierte Gebäude wird über einen zentralen Treppenkern mit zwei Aufzügen erschlossen. Dank eines großen Oberlichtes im Dach wird der innenliegende Treppenkern bis in das Erdgeschoss hinein mit Tageslicht durchflutet. Da Nebenräume wie zum Beispiel die Teeküchen sowie sämtliche Sanitärbereiche konsequent um den Kern gelagert wurden, haben alle Büroflächen einen direkten großzügigen Fassadenbezug. Die Gebäudekonstruktion aus Stahlbetondecken, einem aussteifenden Kern und Stützen direkt hinter der Fassade bietet stützenfreie Büroflächen. Trennwände übernehmen keine Tragfunktionen und können bedarfsgerecht nach Anforderungen der Mieterplanung positioniert werden. Auf diese Weise können sich die Mieter frei entscheiden, ob eher Großraumbüros oder kleine Einzelbüros in Frage kommen.

Der Wechsel von großzügigen bodentiefen Glasflächen und geschossweise angeordneten Fassadenbändern aus vorgehängten Fassadentafeln stellt das Hauptaugenmerk des Gebäudes dar. Die Fassadenbänder umschlingen das Gebäude in Form eines Mäanders. Dieses Motiv wird durch die versetzte Anordnung von geschosshoch geschlossen Elementen zusätzlich verstärkt. Die dazwischen geschichtete Glasfassade als Aluminium-Pfosten-Riegel-Konstruktion beindruckt durch großformatige Festverglasung und durch in den Geschossen versetzt angeordnete, schlanke Lüftungsflügel. Eine akzentuierte Beleuchtung sowohl im Innern als auch im Außenbereich unterstreicht die Solitaire-Wirkung des Gebäudes. Nutzbare Außenflächen im rückwärtigen Gebäudebereich sowie eine Dachterrasse vervollständigen die Nutzungsqualität des Bürogebäudes.

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