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Eines wie keines

Neues Burger-Restaurant mit individuellem Gestaltungskonzept

Burger-Restaurants haben scheinbar Konjunktur: Immer mehr öffnen bundesweit ihre Pforten. Dabei... mehr
Burger-Restaurants haben scheinbar Konjunktur: Immer mehr öffnen bundesweit ihre Pforten. Dabei ähneln sie sich nicht nur im Angebot, sondern meist auch im Stil. Ein Grund, warum das räumliche Gestaltungskonzept für das Burger-Restaurant „Bob&Mary“ auf der Hammerstraße im Düsseldorfer Medienhafen vor allem einen Leitgedanken tragen sollte: „not another Burgerstore“. Ein Vorhaben, das geglückt ist.

Von der Konzeptfindung über das Corporate Design, das in Zusammenarbeit mit Grafikdesigner Martin Henrich entstanden ist, bis hin zum fertigen Restaurant hat Mea Studio das gesamte Projekt begleitet. Dabei mussten zunächst Fragen wie „Wer sind die Namensgeber Bob&Mary?“ und „Wie lassen sie sich visuell und räumlich übertragen?“ beantwortet werden. Während das Vögelchen Mary die Feinsinnige ist, ist Bob, der Bär, eher für das „Grobe“ zuständig. Beide gehen eine Symbiose ein und stärken sich gegenseitig durch die Spannung des Gegensatzes. Um diese Verschiedenartigkeit noch zu betonen, nimmt auch das Farbkonzept das Thema der Gegensätze auf: Gedeckte Grün- und Blautöne an den Wänden stehen im Kontrast zu den pinken Polsterstoffen. Ein witziges Detail sind die alten Metzgerbeile. Sie stecken in den grünen Holzvertäfelungen an den Wänden, welche die Sitzbereiche im Gastraum einrahmen. Ebenfalls ein Hingucker ist die offene Küche, die die offene Raumstruktur konsequent fortsetzt.

Gleich zu Beginn des Entwurfsprozesses wurde die Firma Lucian Thum Objektausbau in das Projekt mit einbezogen. Dadurch konnten sehr früh Materialien und Verarbeitungsverfahren abgestimmt und auch speziell für „Bob&Mary“ entwickelt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Bodengestaltung. Im Look eines Teppichs erstreckt sich hier ein acht Meter langes Band, das eine Verbindung zwischen Gastraum und Thekenbereich schafft. Bislang noch nie für einen solchen Zweck verwendet, wurde hierzu Fahnenstoff mit einem eigens entworfenen Ornament bedruckt und von Lucian Thum in fünf Arbeitsgängen in den Epoxidharzboden eingearbeitet. So wirkt der „Teppich“, als sei er in den Boden eingelassen.

www.meastudio.de
www.lucian-thum.de
Innenarchitekten: MEA Studio www.meastudio.de Malerarbeiten, Trockenbau, Fußboden:... mehr

Innenarchitekten:

MEA Studio
www.meastudio.de

Malerarbeiten, Trockenbau, Fußboden:

Lucian Thum - Objektausbau
www.lucian-thum.de

Tischlerarbeiten, Möbelbau:

Schreinerei Gerlich
www.gerlich-moebelbau.de

Möbelbau, Metallarbeiten:

Huiskens Metallbau
www.huiskens.de

Küchenbau:

Gastrokonzept
www.gastrokonzept.es

Elektroarbeiten:

Elektro van Thiel
www.elektro-van-thiel.de

Fotos:

Steffen Höft
www.steffen-hoeft.de