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Entspannte Ästhetik

Kieferorthopädische Praxis 2.0 in Berlin und Hamburg

Unter dem Motto „Einfach schöner Lachen“ laden die Kieferorthopäden smilike.me ein, sich mit... mehr

Unter dem Motto „Einfach schöner Lachen“ laden die Kieferorthopäden smilike.me ein, sich mit innovativen Verfahren das Lächeln verschönern zu lassen. smilike.me – das ist ein neuartiges Konzept zur einfachen Korrektur von Zahnfehlstellungen. In der Giesebrechtstraße, nur wenige Meter vom Kurfürstendamm entfernt, wird mit modernsten Technologien, wie 3-D-Diagnostik und Intraoralscan, der aktuelle Zahnstatus festgestellt. Mit individuellen und fast unsichtbaren Invisalign-Kunststoffschienen wird die Zahnstellung dann korrigiert. Unangenehme Zahnabdrücke sind entbehrlich. Diese fortschrittlichen Therapiemöglichkeiten räumlich zu fassen und zu gestalten, wurde vom Berliner Architekturbüro Ligne übernommen. Alle notwendigen Abläufe in den Praxisräumen, vom Empfang über Beratung und Behandlung, wurden präzise ermittelt ausgewertet. Das Ergebnis ist ein Raumentwurf, der von behaglicher Reduziertheit und wohltuender Entspanntheit gezeichnet ist.

Beim Betreten der ebenerdigen Praxis fällt sofort das auf einer beleuchteten Sockelleiste schwebende Centerpiece auf. Es ist eine gefällige Abgrenzung des loungeartigen Empfangsbereiches zu den dahinterliegenden Behandlungsräumen. Und es ist ein geschützter Raum im Raum, in dem Beratung und Präsentation stattfinden. Dieses zentrale, kokonförmige Objekt wurde von den Trockenbauspezialisten Knauf vorgefertigt. Die Konstruktion ist mit einem Bootsskelett vergleichbar. Spanten tragen eine Schalldämmung und die mit einer welligen Struktur versehene Hülle. Das eingepasste Fenster lässt das Objekt von außen wie ein kleines Raumschiff wirken. Im abgerundeten Inneren bewirkt es, unterstrichen von Helligkeit, ein großzügiges Raumgefühl. Während angenehmer Aufenthalte im lichten Wartebereich offenbaren sich weitere Details der Räumlichkeit. So ist die Wand linker Hand des Einganges mit horizontalen Altholzbohlen gestaltet. Der schlanke und frei im Eingangsbereich stehende Counter ist als erster Anlaufpunkt für Patienten geplant. Die gegenüberliegende Wand ist mit Trockenmoos akzentuiert. Dazwischen sind zwei Inseln mit bewusst gewählt hohem Floor im angenehmen Sandton angesiedelt. Dieser natürliche Ton wird an planen Wandflächen erneut aufgenommen. Auf der größeren Insel fügen sich Loungemöbel zu einer gemütlichen Gruppe. Der rohen Decke wurde mit mattem Schwarz mehr Höhe gegeben. Hier sind akzentuierend Einzelleuchten von Ribag gesetzt, die in der Gesamtheit einen aufgelösten Innenraum gestalten. Große sich überlappende Deckensegel mit verschiedenen Lichtvouten und Effekt-Downlights schweben oberhalb des Loungebereiches. Die Lichtberatung und -planung erfolgte dabei durch Piwarz Licht.

Vorbei am Centerpiece führt ein Gang zu den Behandlungsräumen. Hier ist die notwendige Einrichtung vorzufinden: Der Behandlungsstuhl, das spezielle medizinische Gerät, eine lineare Schrankzeile mit Waschbecken und einem Wandspiegel aus Altholzbohlen, ein Tisch mit zwei Stühlen für Beratungsgespräche und eine schlichte Garderobe. Die Architektin Anika Wolff unterstreicht mit ihren identitätsstiftenden Ideen die spezialisierten Services von smilike.me und zeigt, dass Kieferorthopädie mit Entspannung und Wellnessgefühl einhergehen kann.

www.smilike.me
www.ligne.de
www.piwarz.de

Architekten: Ligne www.ligne.de Fotos: Nils Bornemann Mirko Plha mehr

Architekten:

Ligne
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Fotos:

Nils Bornemann
Mirko Plha