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Einklang mit der natur

Der Schwimmteich steht im Zentrum der Gartengestaltung einer Architektenvilla im Grunewald

Der Pool mit stahlblauem Wasser gehört zu den unabdingbaren Merkmalen einer weißen, kubischen... mehr

Der Pool mit stahlblauem Wasser gehört zu den unabdingbaren Merkmalen einer weißen, kubischen Villa im Stil der Moderne. Im kalifornischen Palm Springs findet man diese Art des Modernismus in Vollendung. Die Gartengestalter „Potsdamer Gärten“ durchbrechen bei ihrem Projekt im Grunewald dieses Klischee. Statt eines gekachelten Pools bauen sie als Ergänzung zu der vom Stuttgarter Büro Fuchs Wacker geplanten Stadtvilla einen sanft grünlich schimmernden Schwimmteich. Während der Pool meistens den Zusatz von Chlor oder anderen Stoffen verlangt, funktioniert ein Schwimmteich wie ein Biotop. Es können sich Pflanzen und sogar Tiere wie Frösche oder Libellen ansiedeln. Im Herbst und Winter stört keine unansehnliche Plane die Gartenlandschaft. Der Teich verwandelt sich mit den Jahreszeiten mit und bleibt als wesentliches Element der Gartengestaltung erhalten.

Der Schwimmteich der Grunewald-Villa hat eine Größe von 70 m2 und eine Wassertiefe von zwei Metern. Er ist ausgekleidet mit einer grünen,
1,5 mm starken Folie und eingefasst durch ein Deck aus Ipe Holz. Das Tropengewächs gilt als das härtetste Holz der Welt und ist deshalb besonders witterungsbeständig. Seitlich gibt es einen schwebenden Teil der Terrasse, gefertigt aus hellem italienischen Kalkstein. Die Bewohner haben von dort einen schönen Blick in den Garten, ebenso auf das Wasser, in dem sich ein Teil der weißen Villa spiegelt. Dem Schwimmteich vorgelagert sind unterschiedlich hohe Mauern aus hellem Naturstein. Damit nehmen die Gartenplaner Teilbereiche der Fassadengestaltung der Villa auf und setzen so auch im Garten einen architektonischen Akzent. Neben Holz und Stein kommt mit dem Cortenstahl ein weiteres Material aus dem Bauwesen hinzu. Der Brunnen sowie verschiedene terrassenartige Zonen sind mit dem angerosteten Metall eingefasst. Die Bepflanzung steht zu den gestalterischen Komponenten nicht in Konkurrenz, sondern hat begleitenden Charakter. Es gibt neben der Teichbepflanzung auch Einzelgehölz, große Bäume und Eibenhecken. Ziel der Gartengestalter war es, eine größtmögliche Vielfalt zu erzielen, die im Frühling und Sommer eine reichhaltige Blütenpracht entfaltet.

Der Garten wirkt nicht wild romantisch oder rein naturbelassen. Ebenso finden sich dort keine Exotika in Form von Buddhastatuen und Bambusgewächsen. Die Planer setzen die Natur nicht in Kontrast zu der modernen Villa, sondern suchen mit den gewählten Materialien sowie einer klaren Formensprache den Anschluss an das Gebäude. An der Auswahl der Möbel waren die Gartengestalter nicht mehr beteiligt. Deren modernes Design fügen sich ebenfalls harmonisch in das Gesamtgefüge ein. Der Garten sucht auf all seinen Ebenen den Einklang von Natur und Architektur.

www.potsdamer-gaerten.de

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