Zwischennutzung im eigenen Stil

Unverwechselbare Raumgestaltung mit Elementen der Corporate Identity

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In Heerdt entsteht bis 2025 ein neues Quartier, das Projekt Vierzig549, mit einer Mischnutzung aus Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Wohnen und Arbeiten liegen damit nah beieinander. Doch bevor hier das Leben stattfindet, das sich die Stadt und die Eigentümer wünschen, wird erst einmal gebaut. Und das über einen langen Zeitraum. Daher hat sich der Projektentwickler Die Wohnkompanie NRW entschlossen, ihre Zelte – in Form von Büros – temporär mitten im Geschehen aufzuschlagen. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit Bauwens Development das auf einer ehemaligen Industriebrache gelegene Quartier. Was liegt also näher, als die bestehenden Gebäude zu nutzen? Für die Pop-up-Büros erwies sich eine ehemalige Kantine als ideal, für die Neugestaltung die Zusammenarbeit mit dem Innenarchitekturbüro Raum-Haus-Form.

„Wenn sich ein Projekt über einen solch langen Zeitraum erstreckt, ist es hilfreich, direkt vor Ort auf der Baustelle zu sein“, erklärt Oliver Degel von Raum-Haus-Form. Die 310 m² große ehemalige Kantine liegt in einem Gebäude aus den 1980er-Jahren. Ohne großen baulichen Aufwand sollte eine ansprechende Arbeitsatmosphäre geschaffen werden. Selbstverständlich sollten aber auch bei einer nur temporären Nutzung, die sich immerhin über mehrere Jahre hinziehen wird, technische Standards bei der Ausstattung berücksichtigt werden. „Wir haben die allgemeine Infrastruktur, also Drucker- und Lagerraum, WCs, Küche und Pausenraum, wie ein Schiff in der Mitte positioniert“, beschreibt Degel den in drei durchlässige Teile gegliederten Grundriss. Links und rechts ordnen sich die Arbeitsplätze als Großraum-, Einzel- oder Zweierbüro an. Lärmschutz bieten Schiebetüren, mit denen sich die Bereiche voneinander trennen lassen. Werden auf beiden Seiten die Schotten dicht gemacht, entsteht in der Mitte ein großer Besprechungsraum mit Bewirtungszone.

In der Firmenfarbe gehalten, repräsentiert der Mittelteil eine starke Firmenidentität. Subtiler wirkt diese in den Büros, wo ebenfalls mit Elementen der Corporate Identity gestaltet wurde. Ein Besprechungstisch etwa zieht das Firmenlogo in die dritte Dimension, die Wandgestaltung nimmt das Muster des Notizblocks auf oder die Felder der Pinnwand sind so mit Magneten hinterlegt, dass Notizen nur im DIN-Raster angebracht werden können. Konzentriert wird hier gearbeitet, was auch die zurückhaltende Farbgebung vermittelt. Akustikelemente unterstützen dies zusätzlich.

www.raum-haus-form.de

Fotos:

Andreas Stubbe

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 02|20)

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