Moderner Stadtgarten

Die klare Linienführung des Gartens wird durch eine Bepflanzung aus immergrünen Gehölzen und Hecken zusätzlich betont.

_TSC7819_15_700pixel

Der etwa 1.100 m² große Stadtgarten befindet sich im Ruhrgebiet, eingebettet in eine ältere Wohnsiedlung mit viel Garten- und Waldanteil. Der Besitzer wohnte nebenan und plante, auf diesem Grundstück ein neues Wohngebäude für sich und seine Familie zu bauen. Ein spannendes Detail für die Garten- und Landschaftsarchitektin Margarete Hoberg-Klute vom Landschaftsbaubetrieb Klute Gärtner von Eden war dabei, dass die erste Gartenplanung schon vorgenommen werden konnte, als der Plan für das Haus stand, mit dem Bau aber noch nicht begonnen wurde. So bestand die Möglichkeit, noch Änderungen beim Hausbau miteinzuplanen und Synergien zu nutzen.

Das Haus wurde für zwei Parteien als Mehrgenerationenhaus in die vorhandene Topografie, eine leichte Hanglage, gebaut. Beide Wohnbereiche haben Anschluss zur Gartenebene, jede zu einer der beiden Terrassen. Eine Terrasse mit zum Haus passender Betonsteinoptik befindet sich auf der Südseite, die zweite Terrasse liegt hinter dem Haus etwas nach oben versetzt auf einem von Gabionen umrahmten Podest. Ein Balkon bietet eine zusätzliche dritte Ebene, von der die Bewohner einen schönen Ausblick auf die Umgebung genießen. Die beiden Terrassen, die den Wohnbereich jeweils erweitern, ermöglichen es den Bewohnern, mit dem Sonnenstand im Garten zu wandern und je nach Wunsch einen sonnigen bzw. einen schattigen Bereich aufzusuchen.

Die klare Linienführung des Gartens, die nach Wunsch des Kunden zur modernen Klarheit des Hauses passt, wird durch eine Bepflanzung aus immergrünen Gehölzen und Hecken zusätzlich betont. Um eine klassische Neubausiedlungsatmosphäre zu vermeiden, war von Anfang an eine üppige Bepflanzung vorgesehen. Dabei spielen hoch wachsende Gräser Chinaschilf „Gracillimus“ und der ausdauernd blühende Lavendel „Munstead“, der die beiden Terrassen begleitet, die Hauptrollen. Dazu wurden klassische Hausgartenpflanzen wie Obstbäume und Erdbeeren kombiniert.

Besonders einladend ist auch der große Innenhof im Eingangsbereich, der eine praktische Doppelfunktion erfüllt. Zum einen bereitet er Gästen einen freundlichen Empfang, dafür sorgt unter anderem eine Gleditschie mit hellem Laub, die als Hofbaum gepflanzt wurde. Zum anderen ist er ein praktischer Arbeitshof im Anschluss an die Garage. Durch die Rahmung aus Hecken fühlt man sich im Innenhof geborgen und vor neugierigen Blicken geschützt. Zudem fungiert der Innenhof als verbindendes Element zu allen Bereichen des Gartens.

www.klute-garten.de

Fotos:

Gärtner von Eden

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 01|20)

Nothing found.

Multifunktional + majestätisch

Überraschend vielseitige öffentliche Mehrzweckhalle in Erding

Gimme Shelter!

Das Raumkonzept für eine ambulante Klinik für Innere Medizin unterstützt den Heilungsprozess

Aus Stellwerk wird Studio

Die Welt des Kochens an einem besonderen Ort

Lernen im Raum gedacht

Der Geberit-Campus verbindet Architektur, Lernen und Marke zu einem offenen Ort des Wissens

Nothing found.

DSC06240_b_15_700pixel

Ein atmendes Haus

Das mehrgeschossige Holzhaus in Haltern am See hat nicht nur für NRW Vorbildcharakter

kplus_konzept_Vivawest_Nordstern_Bibliothek_15_700pixel

Agile Arbeitswelt

In spektakulärer Höhe befinden sich hier Kreativräume für kleine und größere Gruppen, die dem Austausch, der Wissensvermittlung und Vernetzung…

NOA_Noa-outdoor-living-opening_58_19_700pixel

High-End Outdoor Living

Der Inspirationspark „NOA Outdoor Living“ vereint 30 Marken in 12 Mustergärten

Nachhaltiges Design

Dustin Jessen entwirft Möbel und Accessoires aus recycelten Materialien

Revitalisierung geglückt

In Recklinghausen entstand ein vielseitiges MarktQuartier

SC-Essen-Ero-ffnung-2020-13-_15_700pixel

Selbstbewusstes Pendant

In der Nähe des Limbecker Platzes in Essen entstand ein Büro- und Geschäftsgebäude

_MG_4213_15_700pixel

Wohnzimmer der Premiummarke

Ein umgebautes Autozentrum inszeniert seine Markenwelt ruhig und prägnant

SSP-0088_15_700pixel

Weniger, aber besser

Die neue Reinoldi-Sekundarschule in Dortmund beeinflusst das Lernklima positiv