100 Jahre jung

Die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung des Universitäts-Hauptgebäudes

DFZ-UniHH-Hauptfoyer_15_700pixel

„Mit dem Motto, welches ich über dem Eingang anbringen ließ: ,Der Forschung, der Lehre, der Bildung‘, übergebe ich das Vorlesungsgebäude unseren Behörden für seine Bestimmung. Möge es allzeit zum Wohle Hamburgs dienen“, so sprach 1911 der Stifter und Kaufmann Edmund J. A. Siemers. Nach den Plänen von Hermann Distel und August Grubitz wurde der axialsymmetrische Bau mit zentraler Kuppel auf der Moorweide errichtet. Der breitgelagerte Putzbau mit Werksteingliederungen in spätbarocken Formen ist dabei eine Symbiose aus traditionsgebundener Architektur und technischer Moderne. Als Sitz des Rektors, zentraler universitärer Instanzen und der staatlichen Hochschulbehörde wurde das Gebäude zum Symbol und zur Ikone.

Ende September 2019 wurde anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Universität die erste Ausstellung im neu gegründeten Universitätsmuseum im Hauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee eröffnet, die auf knapp 350 m² Fläche Einblicke in hundert Jahre Lehre und Forschung, in Campus-Alltag und Hochschulkultur bietet. Zuvor wurden die in die Jahre gekommenen Büroflächen oberhalb der barockisierenden Säulenfront der Hauptfassade nach den Planungen von DFZ Architekten in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt entkernt und umfassend modernisiert. Die Eröffnung der Ausstellung bildet den vorläufigen Höhepunkt der seit nunmehr 18 Jahren in unzähligen Bauabschnitten von den Architekten durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen.

Aufgabe war es, das gesamte Gebäude bei laufendem Universitätsbetrieb unter denkmalpflegerischen Aspekten zu sanieren und zu modernisieren, wobei die Rückführung auf das Ursprüngliche und die Herausarbeitung der vorhandenen Qualitäten im Vordergrund standen. Vorausgegangen war ein im Jahr 2001 im Auftrag der Stiftung Denkmalpflege durch DFZ Architekten erstelltes Gutachten, mit dem die wesentlichen Grundzüge aller nachfolgenden Maßnahmen erarbeitet und programmatisch festgelegt wurden.

www.dfz-architekten.de

Fotos:

Hagen Stier
www.hagenstier.com

(Erschienen in CUBE Hamburg 01|20)

Nothing found.

Kreativ-stilvolle Reduktion

Ein Japanisches Penthouse glänzt in schlichter Schönheit als Wohlfühlinsel

Versöhnen und beflügeln

Die Topografie als Einladung für ein modernes offenes Zuhause

Mit einem Lächeln zur OP

Ein OP-Zentrum für Augenheilkunde vereint funktionale Architektur mit kreativen Elementen

Spannende Transformation

Aus 2 mach 1 – Apartment Berlin X eröffnet neue, großzügige Freiräume

Nothing found.

Mit viel Liebe zum Detail

Maßgeschneiderter Umbau eines Penthouses

Bauhaus-1_19_700pixelSHHy4XYDimfxO

Reibungsloser Bauablauf

blomearchitektur hebt die klassische Trennung zwischen Architekturbüro und Bauunternehmen auf

DeWinder_Carlsen_3_hoch-aufgeloest_15_700pixel

Neues Arbeiten in alten Hallen

Von industrieller Nutzung zur Bürolandschaft für den Carlsen Verlag

Barsbuettel_Brombeerkamp_Visualisierung-2_Bonava_15_700pixel

Familienquartier im Grünen

Mit seiner Lage im Grünen vor den Toren Hamburgs ist das Quartier besonders geeignet für Familien mit Kindern.

Die Kanzlei der Zukunft

Konzepte des Wellbeing und New Work werden den heutigen Bedürfnissen gerecht

Sodenkamp_SZ_aussen_Strasse-mit-Radler_15_700pixel

Harmonisch eingefügt

Eigenständig und individuell zeigt sich ein neues Einfamilienhaus im Alstertal

02_15_700pixelOwR3KbM9j8Evt

Ein Schatz im Hinterhof

Dieser Wohnungsbau zeigt, wie Nachverdichtung gelingen kann

AmandaStr-_255_15_700pixel

Wohnen und studieren

Ein preisgekröntes Quartier auf der Schanze als Beispiel für intelligente Nachverdichtung