Potenzial gehoben

In einem einstigen Dachboden entstand eine lichtdurchflutete, offene Wohnung

IMG-20230207-WA0023_13_700pixel

Welches Potenzial in ungenutzten Dachböden schlummert, zeigt die großzügige Wohnung über zwei Etagen, die Innenarchitektin Alexa Schraverus von designraum für ihre Bauherren, ein junges Paar, geschaffen hat. Und das, obwohl das Gebäude im Ensembleschutzbereich liegt und deshalb alle äußeren Eingriffe abgestimmt werden mussten. Wo zuvor ein dunkler Dachraum war, entstand durch klug gewählte Dacheinschnitte, Gauben, Flächenfenster und klare Linien schließlich eine lichtdurchflutete, offene Wohnung, die verschiedensten Anforderungen gerecht wird. Charakteristisch für die neue Wohnung auf 160 m²: Transparenz, starke Kontraste, sich wiederholende Farben und ein durchdachtes Lichtkonzept. Aufgrund der enormen Raumhöhe von 5 Metern konnte sogar noch eine Lounge im oberen Dachraum realisiert werden.

Auf der ersten Ebene gehen Wohnraum mit Küche, Esszimmer, Loggia und Kamin ineinander über. Ein Arbeitszimmer für zwei Personen fügt sich optisch in die offenen Strukturen ein – kann aber auch separiert werden, wenn hier trotz der Offenheit noch konzentriert gearbeitet werden muss, während nebenan schon der Feierabend eingeläutet wird. Lediglich Stahl-Glas-Schiebetüren zonieren die offene Struktur. Auch die Lounge auf der eingestellten Empore trennt nur ein Glasgeländer vom Wohnbereich. Intimer und etwas abgetrennter ist lediglich der private Bereich mit Schlafzimmer und Zugang zum Bad.

Passend für einen Altbau fiel die Wahl beim Boden der unteren Wohnebene auf Eichenparkett in Fischgrätverlegung. In der Lounge auf der Empore sorgt hingegen ein weicher Flauschteppich für Gemütlichkeit. Der Einbau eines Gaskamins schafft hoch über den Dächern der Stadt unkomplizierte und entspannte Behaglichkeit und die Loggia mit Blick auf das Schloss ein privates Rooftop-Feeling. Einen modernen Kontrast zum Altbau-Ambiente setzen schwarze Lamellen, Steelframes und eine schwarze Küche. Die Beleuchtung spielt geschickt mit Licht und Schatten, setzt Akzente und lässt bewusst Bereiche im Diffusen.

www.schraverus-innenarchitektur.de

Fotos:

Daniel Böth
Team Simon
www.teamsimon.de

(Erschienen in CUBE Frankfurt 04|23)

Innenarchitektur:

Alexa Schraverus
Innenarchitekturbüro Schraverus
www.schraverus-innenarchitektur.de

Küche, Bad:

Schreinerei Kaminski
www.schreinerei-kaminski.de

Steelframes:

Schreinerei Brüggemann
www.brueggemann-innenausbau.de

Fliesen:

Florim
www.florim.com

Parkett:

Joka
www.joka.de

Leuchten:

Wever&Ducré
www.weverducre.com

Schalter:

Gira
www.gira.de

Teppich:

Object Carpet
www.object-carpet.com

Armaturen:

Gessi
www.gessi.com

Kamin:

Dern Kaminbau
www.dern-kacheloefen-kamine.de
Brunner
www.brunner.de

Nothing found.

Neues macht Altes präsenter

Sensible Transformation einer Altbaubauwohnung mit Kunstsammlung

Vitale Neuordnung im Raum

Modernes Arbeiten für eine internationale Kanzlei am Potsdamer Platz

Wie eine Komposition

Ein Musiker erhält für seine Haidhauser Wohnung ein maßgeschneidertes Interior-Design

Selbstbewusst vermittelnd

Wohnhaus mit reduzierter Matrialpalette definiert den Begriff der Stadtvilla neu

Nothing found.

Foto-3_15_700pixel

Schwedenurlaub in Frankfurt

Ein kleines, aber feines Domizil mit Feriencharakter mitten in der Stadt

HDS-Ebener-3510-1_19_700pixel

Lern- und Lebensraum

Roter Schulneubau nutzt Topografie geschickt aus und schafft neue Flächen

Ein Haus für alle

Ein Haus für alle

1960er-Jahre-Bungalow verwandelt sich in eine inklusive Wohngemeinschaft

kristoflemp_191001_0130b_15_700pixel

Klar und Kraftvoll

Fließende Übergänge, maßgeschneiderte Möbel und Smart Home-Technik schaffen Wohnkomfort

005-garten-pool-poolhaus-naturstein-spa-infinitypool-gartendesign-hochbeet-gartengestaltung-gartenbau-2-_19_700pixel

Den Lichtverhältnissen angepasst

Dieser Stadtgarten überzeugt mit Funktionalität und Ästhetik

Thomas-Eicken-Holzhausenstrasse-78_82_HR_15_700pixel

Liebe zum Detail

Wohnbauten mit individuellem Charakter in begehrter Wohnlage Frankfurts

Dauerhaft statt temporär

Musterfläche wird zur lebendigen Arbeitswelt