Inspirierend umweltfreundlich

Ein Passivhaus punktet mit viel Wohnkomfort und Individualität

FOH_20211008_Becker_Su-d-West_15_700pixel

Wenn Architekten und Bauherren gute Ideen haben, diese durchdiskutieren und letztlich im Einklang miteinander umsetzen, dann darf man von einem harmonischem Projekt sprechen. Ein Beispiel für eine solch gute Zusammenarbeit ist ein Privathaus in Wetter, das Natürlich Architektur aus Dortmund geplant und umgesetzt hat. Auf einem rund 500 m² großen Grundstück ist in einer von der Stadt Wetter ausgewiesenen Klimaschutzsiedlung ein Passivhaus mit viel Wohnkomfort entstanden.

Energieeffizient, komfortabel, wirtschaftlich und umweltfreundlich sind Attribute, die ein Passivhaus kennzeichnen. „Die Herausforderung bestand hier unter anderem in der Ausführung der großen Fensterfront und den Dichtungsanbindungen“, beschreibt Architekt Stephan Becker von Natürlich Architektur, dessen Büro auf ökologisches Bauen spezialisiert ist. Unter dem nach Süden geneigten Pultdach wurden rund 125 m² Wohnfläche geschaffen, wobei ein offener Grundriss für Kochen, Essen und Wohnen durch eine Galerie über dem Esstisch eine besondere Großzügigkeit erfährt. Dank der durch Stahlstützen gegliederten Glasfront wirkt der von den Bauherren gestaltete Garten mit seinem teilweise überdachten Terrassenbereich wie ein erweitertes Wohnzimmer. Zudem stellt ein Sitzfenster aus Stahl im Obergeschoss die Verbindung von innen und außen her und ermöglicht einen weiten Blick ins Grüne. Die Privaträume im Obergeschoss sind mit Parkett ausgestattet. In das Erdgeschoss führt von der Galerie eine individuell angefertigte, an Stahlseilen aufgehängte Stahltreppe. Hier spiegeln der Spachtelboden sowie eine Sichtbetonwand und Sichtbetondecken die sehr individuelle Gestaltung der Innenräume wider.

Die Gebäudehülle präsentiert sich als kompakte Form, um Energieverluste zu minimieren. Der Eingang ist umrahmt mit vorpatiniertem Zinkblech, das sich am Dachrand und der Attika der Garage wiederholt. Die Kriterien für den Passivhausstandard werden unter anderem durch eine Massivbauweise mit Ziegel und Wärmeverbundsystem erreicht. Darüber hinaus wurden Passivhausfenster eingebaut, wobei die passive Sonnenenergie durch die großen Fensterfronten genutzt wird. Zur Haustechnik gehören eine Photovoltaikanlage, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Fußbodenheizung sowie eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

www.natuerlich-architektur.de

Fotos:

Olaf Heil
www.olaf-heil-fotodesign.de

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 01|22)

Architekten:

Natürlich Architektur
www.natuerlich-architektur.de

Malerarbeiten (Innenräume, Außenfassade, WDVS):

Malermeister Walter Hunsmann
www.hunsmann.de

Fußbodenbau:

Wille Fußbodenbau
www.wille-fussbodenbau.de

Stahltreppe und Geländer:

Busse Metallgestaltung
www.busse-metallgestaltung.de

Parkettarbeiten:

Parkett Kramer
www.parkett-kramer.de

Nothing found.

Holzhaus am Obsthain

Ein Ensemble aus zwei Baukörpern im Dialog mit der Landschaft

Wertewandel

Umbau eines Einfamilienhauses zum Wohnkomplex als Statement für die Bauwende

Identitätsstiftender Treffpunkt

Atmosphärische Neugestaltung des Eingangsbereichs zum Wildpark Pforzheim

Kapazität trifft Qualität

VIP-Bereich des 1. FSV Mainz 05 wurde grundlegend modernisiert

Nothing found.

Denkmal mit viel Potenzial

Transformation des Essener Colosseums in einen modernen und in die Zukunft gerichteten Ort

102485_HS_Hamm_0033_19_700pixel

Inspirierende Offenheit

Architektur des neuen Campus Hamm schafft ideale Bedingungen für Kommunikation und Lehre

Dr-Thorsten-Henkel-Architekt__6-Familienhaus_00b-2-_b_15_700pixel

Wohnflair mittendrin

Ein Mehrfamilienhaus in Bottrop vereint Wohnqualität und Innenstadtnähe

Außen dunkel, innen hell

Modern interpretiertes Satteldach-Einfamilienhaus spielt mit Kontrasten und schrägen Flächen

DSC04886_15_700pixel

Made im Ruhrgebiet

Kumpelkram lässt die Geschichte der Region in Möbel und Accessoires einfließen

Besser recyceln

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg stellen ihren Betriebshof zukunftsfähig auf

web_workinn-essen-5165_15_700pixel

Eine grüne Oase als Arbeitsplatz

Ein Coworking-Space in Essens Innenstadt bietet ein naturnahes Ambiente