Mission Red in Ampfing

Der Werkstattausrüster Sherpa am neuen durchdesignten Standort

_DSC7592-1_15_700pixel

Erste Anlaufstelle für Besucher der Sherpa Autodiagnostik ist der Counter im neuen klaren Corporate Design der Firma Sherpa. Eine Schreinermaßanfertigung in Signalrot, passend zum Logo des Werkstattausrüsters aus Ampfing im bayerischen Landkreis Mühldorf am Inn. In nur vier Monaten gestaltete der Neuöttinger Architekt Robert Maier die neue Firmenzentrale am neuen Unternehmenssitz und traf mit seinem Konzept voll ins Schwarze – beziehungsweise ins Rote. Hier wurde ein Bestandsgebäude saniert, umgebaut und auf insgesamt 4.600 m² die bisherigen Sherpa-Standorte in Mühldorf und Neuötting vereint. Neben neuen Bürotrakten gibt es nun auch moderne Schulungs- und Trainingsräume sowie einen Showroom, in dem Besucher und Interessenten aktuelle Technologien und deren Anwendung direkt erleben können.

Die Mitarbeiter zeigen sich sehr zufrieden mit dem neuen, kühn und futuristisch anmutenden Interieurkonzept von Maier, das einige interessante Details inkludiert. Es orientiert sich an den Unternehmensfarben Weiß, Hellgrau und Rot und dieses Farbenspiel wiederholt sich in allen Bereichen – sei es im Besprechungszimmer mit den roten Konferenzstühlen als i-Tüpfelchen oder bei den extra für das Objekt angefertigten Schränken von Assmann Büromöbel mit roten Einsätzen. „Im Prinzip haben wir mit einer Mixtur zwischen Liefermöbeln und Maßanfertigung gearbeitet“, sagt Maier. Herzstück des Ganzen ist die Mitarbeiterkantine, die sich fast kathedralenhaft zum Oberlicht öffnet und mit einer Gipskartonstreulochdecke mit unterschiedlich hoch abgehängten Kugelleuchten, die wolkenartig über dem Geschehen schweben, quasi zum Kunstwerk wurde. Die gelochten Akustikelemente wiederholen sich in den Räumen, wo sie mit Einbauleuchten versehen wurden und ebenso künstlerisch wirken. In der Mensa zieht auch wieder das rote Highlight alle Blicke auf sich: Die Küche ist eine Maßanfertigung und kontrastiert mit den in ruhigem Weiß und Grau gehaltenen Wänden und Böden. Rot weist auch den Weg vom zentralen Zugangsbereich in die verschiedenen Arbeitszonen: Vom Boden bis zur Decke in der Signalfarbe gehaltene Flure führen zu den verschiedenen „Schotten“ hin. Diese sind das eigentlich Futuristische an dem Entwurf, denn alle Büros und Flächen sind so vorgerichtet, dass sie künftig, je nach Bedarf und Anforderung, verändert werden können. Derzeit sind pro Schotte zwei Arbeitsplätze vorhanden, sie kann aber auch mit zwei Arbeitsplätzen plus einem Besprechungsbereich oder Büros mit drei bis vier Arbeitsplätzen gestaltet werden. Dabei wird mit Glasabtrennungen gearbeitet, damit das insgesamt lockere Raumgefühl nicht eingeschränkt wird.

www.rm-architekten.com

Fotos:

Peter Untermaierhofer
www.untermaierhofer.de

(Erschienen in CUBE München 02|21)

Nothing found.

Gemeinsam Zukunft gestalten

Über Innovationsparks als neue Entwicklungsräume und ihre Rolle in der Stadt

Organisch & zukunftsfähig

Ein klimarobuster und pflegeleichter Garten dient auch als sozialer Raum im Grünen

Lässige Oase in der Stadt

Ein Hotel am Sendlinger Tor begeistert mit biophilem Design und urbanem Lebensgefühl

Identität trifft Innovation

Der Lensing Media Port im Dortmunder Hafen

Nothing found.

Komorebi

Japanische Poesie stand beim Namen für ein Wohnhaus mit verkohlter Holzfassade Pate

Kubisches Glashaus

Eine moderne Wohnraumerweiterung, die sich sehen lassen kann

SoLebich-2_15_700pixel

So leb‘ ich

Zwei Münchner zeigen ihr Projekt, das Showroom und privates Refugium zugleich ist

20035004_15_700pixel

Schmuckstück unterm Dach

Aus einem alten Wäschespeicher wird eine moderne, zeitlose Maisonettewohnung

368_PEP_F01_15_700pixel2

Stadtsimulation

Geschosswohnungsbauten im urbanen Look

Ein Kleid aus Holz

Raumoptimierte Familienvilla – die Kunst aus wenig viel zu machen

Mu-nchen_01_15_700pixel

Penthaus à la Parasit

Kleine Störaktion auf hohen Dächern

WUB-HofbraeuhausParkgarage-Mobilitartshotspot_15_700pixel

Design trifft Nutzwert

Deutschlands wohl modernste Tiefgarage liegt unter dem Altstadtring