Nach oben erweitert

Aufstockung des Rheumazentrums Ruhrgebiet in Herne

JL23006-1368_15_700pixel

Um der großen Nachfrage nach stationärer Versorgung gerecht zu werden und Patient:innen mit rheumatischen Erkrankungen optimal versorgen zu können, haben Krampe Schmidt Architekten das Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne um eine Etage aufgestockt.

Die Architekten nutzten dafür die Dachflächen des Neubaus, der im Jahr 2014 ebenfalls von dem Bochumer Architekturbüro geplant und fertiggestellt worden war. Sie schufen mit dieser Aufstockung nachhaltig zusätzlichen Platz, ohne weitere Grund- und Grünflächen zu versiegeln. Die Option das Rheumazentrum aufzustocken wurde bereits bei der ursprünglichen Planung 2014 berücksichtigt. Auch wirtschaftlich erwies sich die vertikale Erweiterung als die attraktivste Lösung. Entstanden sind in rund zwei Jahren Bauzeit 22 Zwei- und Dreibettzimmer, neue Arzt- und Untersuchungsräume, Gymnastikflächen sowie Bereiche für Ergotherapie. Die Fassaden- und Gebäudestruktur wurde fortgeführt und ein heller Jura-Naturstein mit liegenden Formaten verwendet. Dadurch zeigt sich die Klinik nach wie vor wie aus einem Guss. Trotz ihrer Größe integriert sie sich weiterhin harmonisch in die Umgebungsbebauung eines gewachsenen Wohngebiets des Stadtteils Wanne.

Der Haupteingang ist weiterhin zweigeschossig in der Fassade erkennbar und erweitert sich optisch über eine bodentief verglaste, großzügige Arztbibliothek. Auch die Patientenzimmer in der Aufstockung verfügen über bodentiefe Fenster, Loggien und Glasbrüstungen. Die Nordseite der Zimmer wurde ebenfalls bodentief verglast. Durch diese Gestaltung ist Tageslicht nicht nur in allen Fluren vorhanden. Auch durch zwei Lichthöfe werden alle Aufenthaltsräume, vom Untergeschoss bis zu den Obergeschossen, natürlich belichtet. Diese Gemeinschaftsräume, wie Wartebereiche, eine Cafeteria sowie eine Dachterrasse samt einem Garten, bieten den Patient:innen die Möglichkeit, einander zu treffen, sich auszutauschen und soziale Kontakte zu knüpfen. Die Aufstockung erweitert nicht nur das großzügige, zweigeschossige Foyer, sondern auch weitere Bestandsräume auf verschiedenen Ebenen, um dem Bedarf nach neuen Arzt- und Untersuchungsräumen sowie neuen Patientenzimmern gerecht zu werden. Zudem wurden drei neue Gymnastikräume sowie Räume für die Ergotherapie geschaffen. Das patientenorientierte Prinzip einer ringartigen Fluranlage setzt sich auch im aufgestockten Geschoss fort. Punktuell erfolgt hier ein Farb- und Materialwechsel, um besondere Bereiche wie den Pflegestützpunkt oder die Aufenthaltsbereiche zu akzentuieren und für optimale Orientierung zu sorgen.

www.krampe-schmidt.de

Fotos:

Hans Jürgen Landes
www.landesfoto.de

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 03|23) 

Architektur:

Krampe Schmidt Architekten
www.krampe-schmidt.de

Technischen Gebäudeausrüstung:

PBU. Planungsbüro Unnebrink 
www.pbu-tga.de

Leuchten:

Architech
www.architech.it

Neko Lightening
www.nekolighting.com

Regiolux
www.regiolux.de

Lightnet
www.lightnet-group.com

Fassadenmaterial 

(Natursteinplatten): 

SSG Solnhofen Stone Group 
ssg-solnhofen.de

Naturstein Michael Otto 
www.naturstein-otto.de

Fenster: 

Terhalle
www.terhalle.de

Türen/Schreinerarbeiten: 

BOS Best Of Steel
www.bestofsteel.de

Trockenbau:

Uwe Röllinghoff Trockenbau

Boden: 

Boden-Meier 
Telefon: 05231-66 39 1

Object Carpet
www.object-carpet.de

Elektro: 

Oblonk & Schmidt Elektrotechnik
www.oblonk-schmidt.de

Küche: 

Gesing Objekteinrichtung
www.gesing-moebel.de

Armaturen: 

Grohe
www.grohe.de

Nothing found.

Kontrastvoll Revitalisiert

Eine Bestandsvilla wurde saniert und konsequent zeitlos elegant durchgestaltet

Besonderer Ort mit viel Flair

Neue Eventlocation reagiert flexibel auf unterschiedlichste Anforderungen

Skelett erhalten, gelände entsiegelt

Transmission eines Autohauses in eine Multi-Gewerbeimmobilie

Skulptural und präsent

Neues Beleuchtungskonzept am Kölner Dom reduziert Energieverbrauch und Lichtverschmutzung

Nothing found.

20140623_181425_19_700pixel

Weniger ist manchmal mehr

Der Cube Garden in Krefeld strahlt dank seiner minimalistischen Gestaltung Ruhe aus

haus-kramer-075_bearb_700pixel

Gestalterische Klarheit

Ein modernes, auf Nachhaltigkeit ausgelegtes Einfamilienhaus

FELIX-SCHWAKE-BETT-MMXX-I-I-4-_15_700pixel

Exklusives Design

Felix Schwake entwirft Möbel, die als Solitär im Raum wirken

Würdevoller Ort der Begegnung

Ehemalige Trauerhalle in Bochum wird zum Zentrum für Demokratie und Menschenrechte

4a_Freibad-Werne-c-David-Matthiessen_2915_srgb_15_700pixel

Im Schnelltempo zu Badefreuden

Das Freibad in Bochum-Werne ist der erste Pool „aus der Box“

_DSF2068_43hYP6CNUBACzRx

Schwarze Schönheit

Ein Einfamilienhaus in besonderer Lage spielt mit der Lieblingsfarbe seiner Besitzer

2022_02_04_ArchWerk_Phoenixsee_626_web_bearbeitet_15_700pixel

Haus der Gesundheit

Am Phoenixsee in Dortmund ist ein lichtdurchflutetes Ärztehaus entstanden

Auffälliges Gotteshaus

Die Neuapostolische Kirche in Essen-Rüttenscheid ist ein Blickfang