Einladung zum Lesen und Stöbern

Die Stadtteilbibliothek Huttrop in Essen ist ein inspirierender Ort

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Die Stadtteilbibliothek Huttrop ist einer der Standorte mit dem größten Medienangebot und der höchsten Ausleihzahl unter den Essener Bibliothekszweigstellen. Die musste umzuziehen, da das bisherige Gebäude nicht mehr zur Verfügung stand und fand in einem leerstehenden Supermarkt an der Stadtgrenze zu Essen-Steele ihr neues Zuhause. Dies ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und bietet ausreichende Parkmöglichkeiten. Das Team von includi um den niederländischen Architekten Aat Vos, der sich als Spezialist für Bibliotheksdesign einen Namen gemacht hat, hat mit einem begrenzten Budget aus einem 700 m² großen, offenen Raum eine einladende Bibliothek geschaffen. 

Wer die Bibliothek Huttrop aufsucht, findet sich in einem großzügigen einladenden Ambiente wieder, das mit Ausnahme der Büros des Bibliotheksteams ohne geschlossene Räume auskommt und Besucher:innen mit seinen offenen Bereichen geradezu umarmt und zum Verweilen einlädt. Die industrielle Vergangenheit wird auf moderne Weise in einem farbenfrohen Interieur lebendig. Sowohl subtile als auch auffällige Bezüge zur Stahl- und Kohleindustrie sind zu entdecken. Das schafft Wiedererkennungswert, ein vertrautes Gefühl und auch Staunen. Beim Entfernen von Wänden und Decken kamen ursprüngliche Steinwände und Betonelemente zum Vorschein, die nun einen rohen industriellen Look erzeugen. Mit vielen Metallelementen im Inneren, wie dem XL-Bücherregal aus schwarzem Stahl und Kokons aus Stahl, strahlt die Bibliothek eine einzigartige Atmosphäre aus.

In der gemütlichen Kaffeebar mit Infothek fühlt sich jede:r beim Betreten sofort willkommen. Geschickt wurden separate Zonen für verschiedene Altersgruppen und Interessen geschaffen, die jeweils mit bequemen Sitzgelegenheiten ausgestattet sind, vom Gemeinschaftstisch bis zu den gemütlichen Kokons. „In dieser einladenden Bibliothekslandschaft im industriellen Look steht das Erlebnis im Mittelpunkt“, erzählt Vera Schneider, Innenarchitektin bei includi. „Jugendliche können sich zum Beispiel in ein Baumhaus oder in eine markante, robuste Hütte im Jugendbereich zurückziehen. Lern- und Arbeitsplätze vor den Fenstern bilden eine Sitzlandschaft und stärken den Bezug zum Außenraum. Diese Anordnung lädt Passant:innen ein, einen Blick ins Innere zu werfen. Und im besten Falle die neue Stadtteilbibliothek als ein zweites Zuhause zu entdecken.

www.includi.com

Fotos: 

Marco Heyda/includi

www.heyda.nl

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 04|23) 

 

Innenarchitektur:

includi
www.includi.com

Architektur:

Planungsbüro Bause
www.ab-bause.de

Schreinerei:

Team Stonepark

 

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