Mehr Platz für die Kleinen

Die dringend erforderliche Erweiterung einer Kita im ländlichen Raum

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Selbst im ländlich gelegenen kleinen Ort Thaining in der Nähe des Ammersees war die Kita, die nur für etwa 40 Kinder war, viel zu klein geworden. Die Bauträger, die Gemeinde und das Rote Kreuz, hatten einen Erweiterungsbau beschlossen und beauftragten das Architekturbüro vonMeierMohr aus Schondorf mit der Planung und Ausführung. Das Erweiterungskonzept sah  nicht nur vor  die Anzahl an Betreuungsplätzen zu steigern, vielmehr sollte sich auch die Qualität der Betreuung durch individuelle Fördermöglichkeiten erhöhen. Es sollen frühkindlich soziale Kompetenzen erlernt, Neugier und Kreativität gefördert sowie ein umfangreiches Angebot angeboten werden um spielerisch zu lernen.

Die Architekten setzten diese Anforderungen um, in dem sie eine Lösung mit zwei neuen Gruppenhäusern entwarfen, die sich im Garten zum Bestandsgebäude gesellen. Alte und neue Gebäudeteile sind durch den mittlerweile vom Freistaat Bayern geförderten Speiseraum verbunden, der für die Ganztagsbetreuung unabdingbar ist. In diesem zentralen Bereich können auch Veranstaltungen stattfinden. Das großzügige Areal mit Garderoben für Kinder sowie Wartebereichen für Eltern ist ein kommunikativer Ort um sich auszutauschen, zu feiern oder zu spielen. Alle funktionalen Elemente, wie Bänke, Stauräume und Garderoben sind am Rand oder gar in die Wände integriert, so dass die freibleibende innere Fläche maximal flexibel ist. Die Räume sind hell, offen und freundlich, kreisrunde Oberlichter sorgen zusätzlich für Beleuchtung. Die Außenanlagen, gestaltet von der Landschaftsarchitektin Franziska Meyer-Fey aus Herrsching, laden dazu ein, dem unbändigen Drang der Kinder nach Bewegung freien Lauf zu lassen. Unterschiedliche Geländehöhen werden durch Sitzstufen und Rutschen verbunden.

Im Gegensatz zum verputzten Bestandshaus stehen die beiden neuen Gebäude sowie das Küchenhaus – in Massivbauweise energetisch sinnvoll gebaut – als „Gartenhäuser“ mit Satteldach in der großzügigen Spielfläche. Sie sind von einer mit der Zeit vergrauenden Holzfassade umhüllt. Mit der Erweiterung wurde die Kapazität der Kindertagesstätte auf 80 Kleinkinder und Grundschüler:innen erhöht. Die drei Neubauten fügen sich mit ihrem Maßstab harmonisch ins Dorfbild ein. Die Aussenanlagen haben sich allerdings um die Hälfte reduziert und wurden durch den Zukauf eines Nachbargrundstücks kompensiert. 

www.vonmeiermohr.de

Fotos:

Sven Rahm
www.svenrahm.de

(Erschienen in CUBE München 01|23)

 

 

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