Mäander mit Dachkantine

Ein Armaturenhersteller verknüpft Büros, Showroom und Lager in seiner Deutschland-Zentrale

_SCH8542_HighRes_AdobeRGB_19_700pixel

Mehr Fläche für das wachsende Unternehmen, aber auch einen Showroom und B2B-Seminarräume zur Inhouse-Schulung – das wünschte sich der niederländische Armaturenhersteller Quooker für seine Deutschland-Zentrale am Standort Korschenbroich. Außerdem sollte der Neubau die auf Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung gegründete Unternehmenskultur widerspiegeln. Das dafür empfohlene Architekturbüro OttenArchitekten hat einen Unternehmenssitz entwickelt, der Verwaltung, Ausstellung und Lager in einem Gebäude verbindet und der Betriebskantine dabei den höchsten Platz einräumt.

Das am nördlichen Ortsrand von Korschenbroich errichtete Gebäude bildet einen markanten Auftakt an der Einfahrt in das Gewerbegebiet. Direkt am Zubringer zur Autobahn gelegen, erhält es durch seine aufgelockerte, zwischen transparenten und geschlossenen Bereichen mäandernde Fassade eine besondere Sichtbarkeit – insbesondere in den Abendstunden. Als eine Herausforderung gestaltete sich bei der Planung das relativ kleine Grundstück, auf dem sowohl das Lager als auch der Bürobau ihren Platz finden sollten. Da zwischen beiden Funktionseinheiten möglichst kurze, etagenweise Verbindungen gewünscht waren, entschieden sich die Architekten für einen Baukörper, der die beiden Bereiche miteinander kombiniert, sich nach außen aber wie zwei getrennte Gebäude präsentiert. Die unterschiedliche Höhenentwicklung und Fassadengestaltung unterstreichen diese Differenzierung des Baukörpers. Als Fassadenbekleidung kam für den Bürobereich eine kostenbewußte Lösung, mit Faserzementplatten in liegenden Formaten und einem Anthrazitton, zum Einsatz. Je nach Witterung changiert die Fassade farblich zwischen helleren und dunklen Farbtönen und wirkt in Kombination mit den dunklen Aluminiumfenstern dadurch besonders leicht und lebendig. Für die Fassade der Lagerhalle wurden dagegen Isopanels verwendet, wobei Dach- und Fassadenlichtbänder die Räume ausreichend mit Tageslicht versorgen. 

Der nach außen komplett transparent gehaltene, lichtdurchflutete Showroom im Erdgeschoss dient der Präsentation der hochwertigen Wassersysteme des Unternehmens. Eine besonders breite „Show-Treppe“ mit Vitrinen unterstreicht den Vorzeigecharakter der Etage und schafft zugleich eine offene Verbindung in die darüberliegenden zwei Büroetagen mit zusätzlichen Schulungsräumen. Die auf der obersten Etage angeordnete Kantine für Mitarbeitende verbindet sich schließlich mit einer großzügigen Dachterrasse, von der aus sich ein Weitblick über die Stadt eröffnet.

www.ottenarchitekten.de

Fotos:

Frank Schoepgens
www.schoepgens.photos

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 03|23)

 

Nothing found.

Wohnraum durch Wandel

Verblüffende Metamorphose – vom „Diskreten Haus“ zum mehrgeschossigen Wohnhaus

Nachhaltig mit Konsequenz

Ein Klimaunternehmen setzt auf Flexibilität und wiederverwendbare Materialien

Hanseatische Identität in gebranntem Ton

Die Renaissance der Klinkerarchitektur

Bewahrt durch Wandel

Sanierung als Statement moderner Wohnkultur: lichtdurchflutet, offen, elegant

Nothing found.

2073_M11_HEOnline_15_700pixel

Erlebnisort Office

Gestaltung eines Coworking Place für das eigene Unternehmen

2047_M08_HE_15_700pixel

Stylisch gemütlich

Moderne Inneneinrichtung strahlt viel Wärme aus

_52A2799_15_700pixel

Kubus mit Überraschung

Ein reduzierter Kubus, der im Inneren jedoch alles andere als statisch wirkt

221112265_43_700pixel

Plastisch und voller Ausblicke

Eine Stadtvilla besticht durch ihr Raumgefüge und die gestalterischen Details

Klare Sache

Garten besticht durch ein cleanes und pflegeleichtes Konzept

PK1186-132-v1_15_700pixel

Asymmetrisch konturiert

Ein eingeschossiges Satteldachhaus in Ratingen passt sich den Raumwünschen flexibel an

_SNY8095-HDR_korr_15_700pixel

Gut gelöst

Das Konzept einer Wohnanlage in Ratingen trotzt allen behördlichen Anforderungen

H-51790_Aus_15

Zwillinge auf den zweiten Blick

Ein neues Gästehaus bildet ein harmonisches Ensemble mit der Textilakademie NRW