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Verjüngungskur

Erweiterung und Sanierung der Grundschule an der Regina-Ullmann-Straße

Die 1972 vom Münchner Architekten Peter Hartz erbaute Grundschule an der Regina-Ullmann-Straße in... mehr
Die 1972 vom Münchner Architekten Peter Hartz erbaute Grundschule an der Regina-Ullmann-Straße in Bogenhausen war dringend sanierungsbedürftig. Nach 40 Jahren Schulbetrieb entsprach die technische Ausstattung nicht mehr den heutigen Standards, auch reichten die Klassenräume für die steigende Zahl von Schulkindern nicht mehr aus. Die 4-zügige Schule wird in absehbarer Zeit sogar 5-zügig werden.

Auf das Architekturbüro karlundp kamen folgende Aufgaben zu: Sanierung der Bestandsgebäude und Planung eines Neubaus für weitere Klassenräume sowie für die Nutzung als Tagesheim. Die Bestandsgebäude und die Sporthalle wurden bis auf den Rohbau zurückgebaut und technisch den Erfordernissen eines modernen Schulgebäudes angepasst.

Die bisherige Gebäudestruktur umfasste zwei leicht versetzt zueinander stehende zweigeschossige quadratische Bauten und eine östlich davon liegende Sporthalle mit Fußballplatz und rostroten Trainingsflächen. Seit dem Umbau kann die Halle auch als Veranstaltungsort genutzt werden.

Ein großzügiger parkähnlicher Pausenbereich schließt sich auf der Südseite an. Der Garten ist mit üppigen Spielangeboten bestückt, und die Innenhöfe der Gebäude können ebenfalls als Pausenraum genutzt werden. Die Architekten fügten dem bestehenden Ensemble einen weiteren U-förmigen Bau an der Westseite hinzu, der ebenfalls leicht versetzt zu seinem Nachbargebäude an die Bestandsgebäude „andockt“. Der ebenfalls zweigeschossige Neubau ist an seiner Südseite aufgeständert und bietet so auch einen Unterstand bei schlechter Witterung. Er setzt sich aber im äußeren Erscheinungsbild vom Bestand ab. Die Fassaden sind hier mit grün lasierten Holzelementen, deren Maserung noch erkennbar ist, verkleidet. Sie sind in einem hellen Olivton gehalten und schaffen somit einen unmittelbaren Übergang zum Park.

Um die Bestandsgebäude gestalterisch anzupassen, sind die großen Fenster jeweils zu einem Drittel mit einem ebenfalls olivgrün eloxierten Streckmetallgitter versehen. Die aufmunternde Farbe verleiht dem gesamten Gebäudekomplex ein frisches Aussehen und lässt Alt- und Neubau als Einheit erscheinen. Hier wurde mit wenigen Mitteln aus Alt- und Neubau ein quasi neuer Schulbau erschaffen, der ein völlig neues Gesicht hat und wirkt, als sei er aus einem Guss.

www.karlundp.de
Architekten: karlundp www.karlundp.de Haustechnik: GFI - Gesellschaft für... mehr

Architekten:

karlundp
www.karlundp.de

Haustechnik:

GFI - Gesellschaft für Ingenieurplanung
www.gfi-muenchen.de

Elektroplanung:

Ingenieurbüro Pro-Elektroplan
www.pro-elektroplan.de

Freianlagen:

Werner Franz, Landschaftsarchitektur­büro
Telefon: 089-5021527

Fotos:

Oliver Heinl