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Ein erweitertes grünes Wohn- und Spielzimmer

Als das neue Wohnhaus fertiggestellt und die vierköpfige Familie eingezogen war, fiel die... mehr

Als das neue Wohnhaus fertiggestellt und die vierköpfige Familie eingezogen war, fiel die verbliebene wilde Bauschotterfläche und eine trostlose lange Rasenböschung natürlich noch mehr ins Auge. Dass die hohe Aufenthaltsqualität des Wohnhauses schnellstmöglich auch auf den Garten übertragen werden sollte, war selbstverständlich. Ziel sollte es sein, einen repräsentativen Gesamteindruck rund um das Haus entstehen zu lassen. Mit ihrem Wunsch nach einem ästhetischen, pragmatischen und pflegeleichten Gartenkonzept, das ihre gegenwärtigen Ansprüche und den spielerischen Bewegungsdrang gerecht werden würde, wandte sich die junge Familie an den Landschaftsarchitekt Noël Besgen aus Sankt Augustin.

Von seiner Grundidee, die klare Architektursprache des Hauses aufzugreifen und formal auf die Wege-, Beet- und Terrassenflächen zu übertragen, konnte Noël Besgen seine Bauherren im persönlichen Gespräch schnell überzeugen. „Es sollte der Eindruck eines ‚aufgeräumten Freiluft-Spielzimmers‘ erweckt werden“, so der Landschaftsarchitekt. Besonders deutlich wird das im Garten, dessen ansteigende Geländefläche durch jeweils zwei versetzte Bänder aus Beton-U-Steinen bzw. Grauwacke-Sitzfelsen mit seitlichem Beetstreifen gegliedert wird. Darüber hinaus erfüllen sie den Zweck als Sitzbänke sowie als Balancier- und Kletterbalken, Malunterlage und Fußballbande.

Die Pflanzen und Sträucher wurden bewusst nicht nur nach gestalterischen Gesichtspunkten ausgewählt, sondern auch nach robusten und pflegeleichten Aspekten: So halten beispielsweise kompakt wachsende, flache Bodendecker, straffe Stauden und starke Gräser den spielenden Kindern stand ohne direkt einzuknicken. Je nach Jahreszeit blüht es zart weiß-rosa, aber auch kräftig blau-violett mit immergrünen Blatttexturen. Geschmeidige Strukturgräser und das leuchtende Herbstlaub eines japanischen Zier-Ahorns runden das individuelle Pflanzkonzept ab. Wer genau hinschaut, entdeckt noch drei kleine Obstbäume, „Naschhecken-Bänder“ in Form von Himbeeren und Hochstamm-Beerenost, ein kindertaugliches Gemüse-Hochbeet und ein duftendes Kräuterbeet an der Terrassensitzmauer – das darf im Familiengarten natürlich nicht fehlen.

www.noel-besgen.de

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