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Auch in ZUkunft up to date

Dank Kernsanierung und intelligenter Haustechnik wird ein Altbau zum zukunftsfähigen Zuhause

Auf der Suche nach einem passenden Grundstück oder einem Altbau, fiel die Entscheidung auf ein... mehr

Auf der Suche nach einem passenden Grundstück oder einem Altbau, fiel die Entscheidung auf ein Gebäude aus dem Jahr 1951, das umfassend saniert werden musste. Dabei betrachtete das Bauherrenpaar die Kernsanierung als willkommene Chance, den Altbau in ein zeitgemäßes Zuhause zu verwandeln. Ein Vorhaben, das in Zusammanarbeit mit Designer Nico Ueberholz geglückt ist – wie sich bereits von Außen zeigt: So präsentiert sich die neue Fassade mit ihrer dunklen Alucobond-Verkleidung ganz clean, mit klarer Linienführung und sauberer Symmetrie.

Das Innere des Hauses wurde fast vollständig entkernt, dreifachverglaste Fenster wurden eingebaut und die gesamte Haustechnik mit Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallation erneuert. Ebenerdig ließen sich dabei alle Wohnbereiche anordnen: Eine helle Küche, die ums Eck mit Sitzbereich ins Wohnzimmer übergeht. Ein langgezogener Flur verbindet den Eingangsbereich mit dem gen Garten liegenden Schlafzimmer, indirekte LED-Schattenfugenbeleuchtung, ein heller Holzboden und die Farbe Weiß ziehen sich durch die gesamte Etage. Eine Ausnahme bildet das Badezimmer, das sich als Wellnessoase mit großformatigen dunklen Fliesen und unzähligen farbigen Lichtstimmungen präsentiert. Die Räume im Kellergeschoss wurden komplett neu aufgeteilt, so dass neben einem großen Fitnessraum auch eine Sportbar entstanden ist, in der in passender Kulisse bei wichtigen Fußballspielen mitgefiebert werden kann. Die wichtigsten Aspekte bei der Sanierung waren den Bauherren Komfort, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit sowie Flexibilität. Aus diesem Grund stand von vornherein fest, dass sämtliche Komponenten der Haustechnik mit einem KNX System verknüpft werden. Die entsprechenden KNX Steuerleitungen wurden einfach parallel zu den neuen Elektroleitungen verlegt. Die intelligente Steuerzentrale oder das „Gehirn“ hinter dem Nervensystem des Hauses ist ein HomeServer: Hier laufen alle Informationen zusammen, werden ausgewertet und logische Befehle an die sogenannten Aktoren weitergegeben. So werden etwa mit einem Tastendruck und dem Befehl „Zentral aus“ sämtliche Lichtquellen deaktiviert, die Heizung leicht heruntergefahren und die Musik im Haus ausgeschaltet. „Wenn wir schon eine Kernsanierung machen, sollte unser Haus auch nachhaltig zukunftsfähig werden, das heißt: auch in 15 Jahren noch up to date sein. Wir machen ja schon heute fast alles übers Handy – da sollte unser Zuhause keine Ausnahme sein“, argumentiert der Bauherr seine Entscheidung.

www.ueberholz.de
www.gira.de

Architekten: Nico Ueberholz www.ueberholz.de Fotos: Ulrich Beuttenmüller mehr

Architekten:

Nico Ueberholz
www.ueberholz.de

Fotos:

Ulrich Beuttenmüller