Öffentlich und großzügig

Der neue Bürohauptsitz von HPP im Medienhafen schafft Räume für agiles, kreatives Arbeiten

Die-klare-k_rperhafte-Architektur-der-Mixed-Use-Immobilie-wird-durch-skulpturale-Einschnitte-gegliedert_15_700pixel

Büroarbeitswelten durchlaufen – nicht zuletzt auch ausgelöst durch die Coronapandemie – eine Phase beschleunigter Veränderungen, die viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Auch der neue Hauptsitz des Architekturbüros HPP im Düsseldorfer Medienhafen gibt darauf einige Antworten: Mehr Raum, ein Wechsel von Rückzugs- und Begegnungsflächen und das Büro als Ort des Wohlbefindens zeichnen die neuen Räumlichkeiten aus. Der Block, der nach Plänen von HPP für den Projektentwickler Interboden realisiert wurde, ist in den oberen drei Geschossen zur Hammer Straße als Wohngebäude, zum gegenüberliegenden Zollhof als Bürobau ausgebildet. Gastronomie- und Eventnutzungen im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss lassen eine Mixed-Use-Immobilie entstehen.

Die Trennung der verschiedenen Funktionsbausteine erfolgt subtil durch Einschnitte, Unterschnitte und Rücksprünge in der horizontal entwickelten Fassade. Gleichzeitig werden auf diese Weise charakteristische Räume definiert und das Gebäude mit seiner Umgebung vernetzt. Besonders der transparente Glaskubus an der Ecke Zollhof/Kretschmar Straße stellt eine direkte Verbindung zum öffentlichen Raum her. Er markiert den Zugang und ist der Auftakt zu einer Freitreppe, die eine Beziehung zwischen Straßenraum und Innenhof herstellt. Die im Glaskubus untergebrachte HPP-Lounge steht im Erdgeschoss den 170 Mitarbeitern des Architekturbüros zur Verfügung, bietet aber auch Raum für Veranstaltungen und Ausstellungen. Insgesamt sind es 3.300 m² Bürofläche, die dem Architekturbüro zur Verfügung stehen. Als „Werkstätte des kreativen Schaffens“ bieten die inspirierenden Räume Orte des agilen Arbeitens und der formellen bzw. informellen Kommunikation: Konferenz- und Projekträume, „Hubs“, Telefonbooths, Sitznischen und -podeste. Die arbeitsgemeinschaftlichen Bereiche, die mit höhenverstellbaren Steh-Sitz-Schreibtischen ausgestattet sind, wechseln sich mit zahlreichen Rückzugsmöglichkeiten ab und bieten den Mitarbeitern je nach Arbeitssituation den passenden Ort. Helle Farben, offene Decken mit abgehängten Kühl- und Akustiksegeln und gläserne Einbauten schaffen eine produktive Atmosphäre. Flexibles, standortübergreifendes Remote Arbeiten am Laptop hat unterdessen auch bei HPP Einzug gehalten – „umso wichtiger wurde unser neuer Hauptsitz aber vor allem als Ort der Begegnung, der Identifikation und des Wohlbefindens“, erklärt Gerhard Feldmeyer, geschäftsführender Gesellschafter von HPP. Ein wichtiger Baustein dabei: Großzügigkeit und Open Space – Flächen, die jedem Mitarbeiter mehr individuellen Raum für Kreativität und im Notfall auch Raum für „Social Distance“ geben.

www.hpp.com

Fotos:

Ralph Richter
www.ralphrichter.com

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 01|21)

Nothing found.

Holzhaus am Obsthain

Ein Ensemble aus zwei Baukörpern im Dialog mit der Landschaft

Wertewandel

Umbau eines Einfamilienhauses zum Wohnkomplex als Statement für die Bauwende

Identitätsstiftender Treffpunkt

Atmosphärische Neugestaltung des Eingangsbereichs zum Wildpark Pforzheim

Kapazität trifft Qualität

VIP-Bereich des 1. FSV Mainz 05 wurde grundlegend modernisiert

Nothing found.

Nachhaltige Metamorphose

Das Büroensemble „Lyght“ in Golzheim erweitert und revitalisiert den Bestand aus den 1970er-Jahren

Unknown_15_700pixel

Nachhaltiger Hochhausbau

Was ein Hochhaus der Stadt wiedergeben kann

Kremmel-Budde-34_15_700pixel

Alte Substanz neu genutzt

Ein Stadthaus in Unterbilk wurde behutsam saniert und transformiert

Reaktiviertes Bauernhaus

Historischer Bestand in Niederkassel wird zeitgemäß interpretiert und doch behutsam erhalten

PK1020-134_19_700pixel

Gemeinsam Neues wagen

Viel Freifläche umrahmt den Sitz von zwei verbundenen Unternehmen

mh472192_0_neuBT_19_700pixel

Spiel der Erker-Kuben im Licht

Drei Mehrfamilienhäuser in Grafental bilden ein markantes Ensemble im Quartier

Scandinavian Pink

Ein Konzept-Store in Oberkassel experimentiert mit Material, Form und Farbe

cutoffs_15_700pixel

Nachhaltig und kreativ

Kina Terhardt setzt ein Zeichen gegen industrielle Massenware