Paradies für Naturliebhaber

Der hauseigene Garten wird Teil des ländlichen Idylls

3-Gartenwerk_AtN-Hausgarten_15_700pixel

Die Umgebung dieses 650 Quadratmeter großen Gartens bestimmte ein Stück weit seine Gestaltung mit. Inmitten des Landschaftsschutzgebietes im Kreis Mettmann gelegen, zeichnet sich der Wohnort Gruiten durch seine ländliche Atmosphäre und seine alteingesessenen Bauernhöfe in den Vorläufern des Bergischen Landes aus. Gepaart mit einer raumgreifenden Architektur finden sich viele dieser natürlichen Merkmale auch im Garten dieses Einfamilienhauses wieder – ebenso natürlich wie die realisierten Vorstellungen der Bauherrn. Als Naturliebhaber wünschten diese sich zum Beispiel ein eigenes Biotop, das von einer strukturgebenden Architektur umgeben ist. Zudem sollte aus dem vorderen Garten, der zugleich auch Eingangsbereich des Hauses ist, ein moderner Hausgarten mit üppigem Blumenwuchs und Wasserlauf werden. Seit der Fertigstellung ist dieser Gartenteil ein beliebter Treffpunkt für die Familie, um gemeinsam zu essen, den Tag zu besprechen oder ihn bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Dabei lässt der beruhigende Wasserlauf den Tag im wahrsten Sinne des Wortes „ausplätschern“, wenn das Wasser über die senkrecht gestellte Wasserwand in das Wasserbecken fließt. Im hinteren Teil des Gartens ergibt sich ein wahres Naturparadies, das aus einem abschüssigen, mit alten Fichten verwilderten Gartenteil, in einem späteren Bauabschnitt entstanden ist. Durch die Öffnung zum Landschaftsschutzgebiet wurde aus dem Garten, der ursprünglich durch den Fichtenbestand dunkel wirkte, ein Garten, der in seiner Gänze genutzt werden kann und dabei die umliegende Landschaft mit einbezieht. Das sehr abschüssige Gelände ist hier vom beauftragten Gartenwerk in unterschiedliche Bereiche eingeteilt worden. So findet sich auch für die hauseigenen Kaninchen, die durch ein unterirdisch angelegtes Röhrensystem ihren natürlichen Bedürfnissen gerecht werden können, genügend Raum im oberen Terrassenabschnitt. Im weiteren Verlauf streift man durch die eigens angelegte und für die Haustiere nahrhafte Blumenwiese, deren gebirgsähnliche Treppenanlage aus Grauwacke in den Spielebereich des Gartens mit Gartenpool, Spielplattform und Schaukel führt.

Der untere Teilabschnitt, abgefangen durch die imposanten Quader aus Grauwacke, bietet Raum für das familiäre Gärtnern und das anschließende Ausruhen auf der Holzplattform. Die Hochbeete und der Staketenzaun erwecken den Eindruck von ländlichem Idyll, das man wiederfindet, sobald das Tor am Ende des Gartens durchschritten wird und man sich auf den Wanderweg begibt – entlang des Baches, durch die wunderschöne Landschaft.

www.gartenwerk-duesseldorf.de

Fotos:

Tim Kögler
www.timkoegler.de

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 01|23)

Nothing found.

Alpines Erbe, urban gedacht

Südtiroler Leitmotiv für einen Markenstore

Kunst im Office

Eine textile Rauminstallation bringt Architektur, Natur und Denken in einen sinnlichen Dialog

Dynamisch und grün

Ein Mobilitätsunternehmen in Ratingen hat einen großzügigen Erweiterungsbau erhalten

Neuanfang unter einem Dach

Modernes Gebäude verbindet Arbeiten und Wohnen auf harmonische Weise

Nothing found.

Individuell und nachhaltig

Catrin Gockel entwirft und produziert Taschen abseits der Massenproduktion

mo-office-III-13_10_700pixel

Aller guten Dinge sind drei

Architekturbüro setzt dritte Büroerweiterung im historischen Vierkanthof um

DSC_4297_8_9_Fusion-Natuerlich_15_700pixel

Ausgefächert in den Garten

Der ISR-Kindergarten in Niederkassel besticht durch seine individuellen Räume

Vorher_Drohnenaufnahme-Westansicht_20_700pixel

Alte Strukturen revitalisiert

Eine frühere Konsumgesellschaft wird umgewidmet zu Büros und mehr

CM-2074-003_15_700pixel

Behutsam eingefügt

Ein multifunktionales Gemeindezentrum besticht durch städtebauliches Fingerspitzengefühl

3288_44_DS_15_700pixel

Autofrei und am Wasser

Das neue Wohnquartier „Vierzig549“ in Heerdt schreitet weiter voran

_FGC9682_19_700pixel

Kubisch, Gesund, Nachhaltig

Ein Passivhaus verbindet Ökologie, Wohnkomfort und Ästhetik miteinander