Blickfang Goldener Dachaufbau

Neues Büroquartier am Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund

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Der Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund (TZDO) besteht seit 1985 und ist eines der führenden Technologie- und Gründerzentren in Europa. Über 300 Unternehmen mit rund 13.500 Beschäftigten sind dort beheimatet. Der Standort liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Universität Dortmund und nahe der Fachhochschule Dortmund. Als westliche Erweiterungsfläche des TZDO schließt sich das Gewerbegebiet „Im Weissen Feld“ an, in welchem die Unternehmensgruppe Markus Gerold ein neues Quartier entwickelt hat.  

Der Projektentwickler aus Unna hat auf zwei Grundstücken von 7.600 m² und 2.600 m² Fläche am Sebrathweg fünf drei-, vier- und fünfgeschossige Gebäude mit insgesamt circa 16.000 m² Büro- und Technologieflächen errichtet. Diese weisen ein modernes, flexibles und kommunikatives Flächenkonzept auf, das den spezifischen Anforderungen seiner Nutzer:innen gerecht wird und ein optimales Arbeitsklima bietet. Die Gebäudekubaturen auf dem Grundstück an der Brennaborstraße fügen sich entlang des Straßenverlaufs zu einem großen harmonischen Gesamtbild. Die Architektur präsentiert sich mit vorgehängter Metallfassade und goldenen Farbakzenten zeitlos. Sie schafft, insbesondere mit der „goldenen Krone“ am ersten Gebäudekörper an der Brennaborstraße / Ecke Sebrathweg, in Form eines goldenen Dachaufbaus aus Streckmetall, ein optisches Highlight des Ensembles. Die fünf Gebäudekörper sind über verglaste Erschließungsflächen verbunden, welche in der Fassade zurückspringen. Die Fensterflächen wechseln etagenweise in ihrer Höhe auf der fünfgeschossigen Ansicht Richtung Norden. Durch die Konzeption der Gebäude als Block entstehen drei Innenhöfe ab dem ersten Obergeschoss Richtung Süden. Hier wechseln die Baukörper auf eine Dreigeschossigkeit und öffnen sich Richtung der großzügigen Grünflächen und zum Nachbargebäude am Sebrathweg, welches mit seiner Kubatur das Pendant bildet. Die Gebäude eröffnen sich auch zueinander Richtung Sebrathweg und schaffen somit einen Vorplatz mit einladender Geste zum Verweilen. Die Nutzflächen sind ab 460 m²teilbar und damit vielfältig nutzbar. In den Erdgeschossen der Gebäude stehen Technologieflächen mit Anlieferzonen zur Verfügung, in den oberen Geschossen befinden sich die Büro- und Verwaltungsflächen. Die Gebäude sind als KfW-Effizienzhaus 55 geplant und verfügen u. a. über eine flächendeckende Lüftungsanlage, Wärmepumpe, Dreifachverglasung, außenliegenden Sonnenschutz und eine Photovoltaik-Anlage. Die Hauptnutzflächen sind barrierefrei gestaltet, Glasfaseranbindung sowie eine vorbereitete IT-Verkabelung sind vorhnden. Das bestehende Parkhaus wird um 180 PKW-Stellplätze erweitert sowie teilweise mit E-Ladestationen ausgestattet. 

www.markus-gerold.de

Fotos: 

Markus Gerold/Karin Hessmann

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 01|23)

 

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