Dreieinheit

Mitte erneuert sich und wächst weiter

6000_ROS_012_A4_c_Stefan_Mueller_15_700pixel

Vis-à-vis der berühmten Hackeschen Höfe in Mitte entstand ein stattlicher Neubau beziehungsweise vielmehr eine ganze Häuserzeile, denn der Neubau besteht aus drei Häusern. Der Entwurf stammt von Tchoban Voss Architekten und ist natürlich wohlüberlegt: Drei unterschiedliche Fassaden unterteilen die straßenseitige Vorderfront des Bauwerks – zwei aus Naturstein und eine aus Klinker. So ergeben sich drei Häuser mit gemischten Nutzungen als Büro-, Geschäfts- und Wohngebäude. Überhaupt ist dieser zum Scheunenviertel gehörige Kiez einer der lebendigsten des neuen Nachwende-Berlins. Hier ist der Bär los, wie es umgangssprachlich heißt: Junge Modelabels, unzählige Bars, Kneipen und Restaurants und zwischendurch Kunstgalerien schaffen eine bunte Mischung, die besonders von den jungen Berlinern und von Touristen bevorzugt wird.

In das mittlere und hellste der drei Häuser zog im vergangenen Dezember der zweite Apple Store Berlins ein. Der Store mit großen bodentiefen Schaufenstern und einem riesigen Raum, in dem nur blanke Holztische stehen wie bei Apple am Kurfürstendamm, ist schon einmal ein Paukenschlag für das Dreierensemble. Auch in den Nachbargebäuden finden sich großzügige Ladenflächen im Sockelgeschoss.  

Der dreigliedrige Neubau ist in Stahlbetonbauweise mit sieben oberirdischen und zwei unterirdischen Geschossen errichtet. Ein Staffelgeschoss im 6. Obergeschoss ermöglicht Dachterrassen auf der Vorder- und der Rückseite. In Haus 44 und Haus 45 befinden sich Ein- bis Dreizimmerwohnungen in den oberen Geschossen, wohingegen Haus 43 ein reines Geschäftshaus ist. Insgesamt hat der Bau eine Größe von 15.000 m² Bruttogeschossfläche. Sorgfältig herausgearbeitet sind die drei verschiedenen Fassadenmerkmale, Haus Nr. 43 erhielt eine vertikale  grau-braune Natursteinfassade, die mit Stützen und halbrunden Lisenen gegliedert ist. Der Nachbarbau, Nr. 44, ist mit hellen Natursteinplatten im Farbton Mocca­cream aus Portugal verziert und Haus Nr. 45 hat eine Klinkerfassade. Auf der Rückseite schließt sich ein großer Hof an, zu dem alle Bewohner Zutritt haben.

www.tchobanvoss.de

Fotos:

Stefan Müller
www.stefanjosefmueller.de
Ilya Ivanov
www.photoivanov.com

(Erschienen in CUBE Berlin 03|22)

Nothing found.

Städtebauliches Quartier

Ein Gebäudeensemble bildet den Auftakt zu einem neuen Quartier in Essen

Ins Heute geholt

Ein Haus aus den 90ern wird durch gezielte Umbaumaßnahmen freundlicher, offener und heller

Klar und funktional

Holzschindeln eines Neubaus verankern Haus in der Bautradition des Odenwalds

Ein neues Wir-Gefühl

Ein Verlag in Herne erprobt auf einer Loft-Etage eines Industrie-Altbaus neue Arbeitswelten

Nothing found.

enter_wb_5896_15_700pixel

Wunderbar wandelbar

Neues Bürogebäude mit Fokus auf flexible Arbeitswelten

9B9E917B-5F62-4548-922C-7484BD85CDE1_b_15_700pixel

Ein Ort der Entspannung

Geschmackvoll und funktional: Osteopathische Praxis im Bezirk Tiergarten

Leuchtturm in Rot

Sympathischer Eingangspavillon zum Kreativquartier

Klar und zeitlos

Ralf Schmitz produziert Designermöbel in Kleinserien

DonoeZwart_Eiche_Jasmijn-01_15_700pixel

Handgemachte Unikate

Im Sortiment finden sich Esstische im Industrial Design und Landhausstil, Couchtische, Bänke und Hocker, Regale, Sideboards, Kommoden, Betten und…

EP04219-0021-_15_700pixel

Arbeiten im Kreativquartier

DSTRCT nennt sich das neu entstandene Büro-, Läden-, Sport- und Eventquartier im Prenzelkiez

Einladende blaugrüne Bürowelt

Prototyp für Arbeitsambiente einer Firmenkette