Einmal Mond und zurück

Ein Hotel holt Space-Age-Feeling in eines der markantesten Hochhäuser der Stadt

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Zusammen mit dem Dreischeibenhaus und dem Mannesmann-Hochhaus ist es Teil der Trias ikonischer Hochhäuser, die in das Zeitalter des Aufbruchs der 1950er- und 1960er-Jahre weisen. Das ab 1962 nach Plänen von Paul Schneider-Esleben erbaute Punkthochhaus an der Kasernenstraße ergänzte über Jahrzehnte als Verwaltungsgebäude den historischen Stammsitz der Commerzbank. Architektonisch ist das an der Fußgängerbrücke abzulesen, die die beiden Gebäude bis heute wie ein gläserner Laufsteg miteinander verbindet. Nach Jahren des Leerstands wurde das Gebäude von HPP Architekten komplett denkmalgerecht saniert, umgebaut und umgenutzt. Auf 13 Etagen bietet nun das neue Hotel Ruby Luna über 206 Zimmer in einer einzigartigen, futuristisch anmutenden Atmosphäre.

Mit seinem ungewöhnlichen Drive-Through-Bankschalter im Erdgeschoss und der darüber schwebenden Aluminiumpaneel-Fassade, die der Architekt bis in die Fensterdetails dem Karosseriebau der Zeit abschaute, wirkte das Hochhaus schon zur Bauzeit wie eine architektonische Verbeugung vor der Zukunft. Diesen dynamischen Fortschrittsoptimismus, der den Aufbruch der Menschheit zu neuen Ufern, Welten und Planeten beflügelte, greift das Ruby Luna im Interieur facettenreich auf. Das ehemals offene Erdgeschoss des Gebäudes wurde dazu rundum verglast. Die sichtbar belassene, massive Betonstruktur, auf dem das Hochhaus ruht, lässt ein einzigartiges Raumgefühl in allen öffentlichen Bereichen entstehen. Die ehemalige Betonrampenzufahrt ins Untergeschoss wurde ebenfalls mit Glaspaneelen versiegelt und lässt weiterhin den Blick nach unten frei. Auch der frühere Pförtnerpavillon mit seinem aus Pflastersteinen aufgemauerten Schalter wurde erhalten und in die Lobby integriert. Raketen und Raumkapseln – teils Originale, teils augenzwinkernd erkennbar vom Jahrmarkt – finden sich über den Köpfen und unter den Füßen der Gäste wieder. Unzählige Dekoelemente bringen das Space Age zum Leben und Besucher sowohl zum Staunen wie auch zum Schmunzeln. In einem Kontrast zum rauen Beton steht dazu die lang gestreckte Bar, die mit golden getönten Glasscheiben Glanz und Glamour versprüht.

Fünf Zimmerkategorien stehen zur Wahl – vom sympathischen Nest Room mit ca. 15 m² über Cosy Rooms mit ca. 16 m², Lovely Rooms für das Wochenende zu zweit auf 18 bis 26 m² bis zu Wow und Loft Rooms auf ca. 19 m² mit Blick über Düsseldorf. Das Design der Zimmer zeigt die bekannte Handschrift der Ruby Hotels: Viel frisches Weiß, hohe offene Decken, ins Zimmer integrierte Glas-Regenduschen, Holzwandvertäfelungen und hochwertige Eichenböden lassen Luxus-Feeling in einer einzigartigen Location aufkommen.


www.ruby-hotels.com

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 03|21)

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