Fit für die Zukunft

Umfangreiche Modernisierung eines Bürogebäudes aus den 1980er-Jahren

_R_12914-ret6_15_700pixel

Aus alt wird hochmodern: Das Bürogebäude, das 1976 an der Grafenberger Allee erbaut wurde, ist nach umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten kaum wiederzuerkennen. Bis auf den Rohbau entkernt, verwandelten Mielke und Scharff Architekten das Objekt in ein barrierefreies Gebäude, das zeitgemäße Büroeinheiten beherbergt. Dabei fand das beauftragte Büro die passenden Antworten auf die Erwartungen des Eigentümers: Beispielsweise wurde der Wunsch nach tageslichtdurchfluteten Büros mit bodentiefen Fenstern entsprochen, während jede Menge Glasscheiben die Räume im Inneren trennen und dabei Transparenz zulassen. Eine ruhige Arbeits­atmosphäre stand ebenfalls auf der Wunschliste, für die vor allem die zeitgemäße Inneneinrichtung des gesamten Objekts sorgt. Um den zukünftigen Nutzern eine bequeme Möglichkeit zur Erholung oder für Raucherpausen zu bieten, erhielt jede Etage einen Außenraum.

Die Aufteilung der rund 2.240 m² großen Fläche kann ganz flexibel gehandhabt werden. Abhängig von den Mieterwünschen sind Lofts beziehungsweise Großraum oder Einzelbüros mit Kommunikationszonen möglich. Auch in Fragen der Gestaltung haben die zukünftigen Nutzer Mitspracherecht. Rund um den inneren Kern mit Teeküche, WC-Anlagen, Serverraum, Archiv und Abstellraum können eigene Gestaltungswünsche realisiert werden. Wie das aussehen kann, zeigen die Bilder einer Büroeinheit, die der Mieter nach seinen Wünschen ausbauen ließ. Neben der optischen Aufwertung des fünfgeschossigen Eckgebäudes plus Staffelgeschoss gehörte auch die Investition in eine zukunftsorientierte Technik: Ab sofort wird das Gebäude über eine zentrale Wärmepumpenanlage mit Fernwärme versorgt. Heiz- und Kühlbodenvektoren sind im Bodenaufbau integriert. Zudem ist eine zentrale Zu- und Abluftanlage mit hochenergetischer Wärmerückgewinnung installiert. In den Morgen- und Abendstunden sorgt eine ausgeklügelte LED-Beleuchtungstechnik für eine angenehme Helligkeit an den Büroarbeitsplätzen. Glasfaserkabel, eine umfangreiche Sicherheitstechnik sowie ein modernes Fassadensystem mit Glas- und Eloxalelementen gehören ebenfalls zur neuen Ausrüstung des Gebäudes. Da sich das Gebäude an einer stark befahrenen Kreuzung befindet, musste ein wirkungsvoller Schallschutz her. Für den nötigen Sonnenschutz sorgen außenliegende Textilscreens.

www.mielke-scharff.de

Fotos:

Jochen Rolfes
www.jochenrolfes.de

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 02|22)

Nothing found.

Innovation im Bestand

Eine Villa in Dortmund aus den 1930er-Jahren wird zum repräsentativen Unternehmenssitz

Statement für eine Bauwende

Das erste freitragende Lehmgebäude Deutschlands auf dem Campus St. Michael in Traunstein

Leuchtturm in Rot

Sympathischer Eingangspavillon zum Kreativquartier

Behutsam ergänzt

Das Bonner Haus der Geschichte hat auch seine öffentlichen Begegnungsflächen modernisiert

Nothing found.

Klar zoniert und grosszügig

Ein moderner Bungalow trennt die offene Wohnzone geschickt von den Privatbereichen

3288_44_DS_15_700pixel

Autofrei und am Wasser

Das neue Wohnquartier „Vierzig549“ in Heerdt schreitet weiter voran

ddj_WH_Hattingen_019_43_700pixel

Minimalistisch reduziert

Eine moderne Villa kreiert fließende Räume für mehrere Generationen

magdalena_gruber_urselmannoffice_interior_high-24_15_700pixel

Kreislauffähig und charmant

Ein Office und Showroom in Flingern setzt auf konsequentes Cradle-to-Cradle-Design

Reduzierter Monolith

Reduzierter Monolith

Ein Wohnhaus in Mönchengladbach besticht durch seine minimalistische Gestaltung

2093_M02_DRUCK_15_700pixel

Wände raus, Licht rein

Umfangreiche Änderungen machen eine Doppelhaushälfte zum großzügigen Einfamilienhaus

Wohnhaus_Wohnzimmer_2_15_700pixel

Licht und Schatten

Das Interior einer Stadtvilla besticht im Konzept und seinen gestalterischen Details

Hofhaus Mit Pool

Ein großzügiges Einfamilienhaus aus Massivholz wirkt wie ein klassischer Backsteinbau