Flexibel und brandstark

Die Deutschlandzentrale eines französischen Spirituosenkonzerns im Herzen von Köln

Bereits seit 2012 unterhält der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard seine Deutschlandzentrale im Kölner „Westgate“ am Rudolfplatz. Die Büroflächen waren in die Jahre gekommen und sollten deshalb umfänglich modernisiert sowie an neue Anforderungen angepasst werden. Entstanden ist ein stimmiges Office-Projekt, das Lifestyle und Design mit modernem Arbeiten und der Markenwelt des Unternehmens zusammenführt.

Die Durchführung des Umbaus – mit einer Gesamtfläche von 3.000 m²  – erfolgte durch Schwitzke Project auf Basis des Designs und der Planung des Düsseldorfer Innenarchitekturbüros raum.atelier Goldemann-Sabbak und Hasiewicz. Es wurde im Zuge von Workshops mit den Mitarbeiter:innen erarbeitet und von raum.atelier in Zusammenarbeit mit Schwitzke Project bis zur Fertigstellung begleitet. Das Resultat ist ein neues Office mit 110 Arbeitsplätzen, das sowohl offene Kreativflächen für die gemeinsame Teamarbeit bereithält, als auch individuelle Telefon-Booths und spezielle Fokus-Räume für konzentriertes Arbeiten bietet. Sarah Frehn, Human Ressources Managerin von Pernod Ricard Deutschland, betont die Synergien, die sich aus dem flexiblen New Work ergeben: „Das Activity Based Working Konzept soll die bereichsübergreifende Zusammenarbeit fördern und unsere von Convivialité geprägte Unternehmenskultur weiter stärken, während wir zugleich auf die neue Flexibilität in der Arbeitswelt reagieren.“ Bei dem Umbau ging es aber nicht nur um eine Optimierung und Neujustierung der Arbeitsprozesse. Für die unterschiedlichen Brands des französischen Spirituosenkonzerns wurden außerdem mehrere Meetingräume geschaffen, die sich durch ihre große gestalterische Bandbreite auszeichnen. Indem sie den jeweiligen Markencharakter zum Ausdruck bringen, spiegeln sie die Vielfalt der Brands von Pernod Ricard wider.

Neben den individuellen Arbeitsbereichen wurde ein besonderes Augenmerk auf die repräsentative Bar im Entree gelegt, die in enger Kooperation mit dem Kölner Innenarchitekturbüro Stil Manipulation und Marian Krause, Inhaber der preisgekrönten Kölner Bar „The Grid“, gestaltet wurde. Die Welcome Area sollte dabei nicht nur einladend und kosmopolitisch wirken. Als zentraler Treffpunkt im Hause musste sie auch vielseitig nutzbar sein: Ob Coffee Talk, Townhall Meetings oder monatliches After-Work Networking – hier bietet sich die perfekte Bühne für besondere Mitarbeiter-Veranstaltungen genauso wie für öffentliche Produktpräsentationen. Dank der gelungenen Koordination aller beteiligten Gewerke konnte das Projekt im laufendem Betrieb reibungslos und ohne Verzug innerhalb von acht Monaten umgesetzt werden.

www.schwitzke-project.com

www.raumatelier.de

www.stilmanipulation.de

Fotos:
judith wagner fotografie
www.judithwagner.com

(Erschienen in CUBE Köln/Bonn 03|24)

Nothing found.

Bitte keinen Pool aus dem Katalog

Poolkonzept für ein Grundstück mit unterschiedlichen Höhen und Tiefen

Gekonnte Inszenierung

Besonderes Design für die 50. Filiale einer Bäckerei rückt die Ware in den Mittelpunkt

Klar gefasste Einheit

Der Erweiterungsbau führt das bestehende Schulensemble räumlich und funktional weiter

Nachhaltig & zeitgemäss

Wohnungsbau verbindet Alt und Neu sowie Wirtschaftlichkeit und eine attraktive Gestaltung

Nothing found.

Lepel-Telekom-Flagship-Store-Ko-ln-Erdgeschoss-1_15_700pixel

Magenta goes Loft

Der Telekom Flagship-Store setzt sich weitläufig und nachhaltig in Szene

D14-D10-24_Gary-Rogers_19_700pixel

Natürlich mit Fernblick

Der Garten einer minimalistischen Villa verschmilzt sanft mit der Rheinauenlandschaft

LR3112-24_15_700pixel

Gemeinsames Zusammenspiel

Das Forum am Deutzer Dom schafft urbane Begegnungsräume – innen wie außen

_U7A8050_19_700pixel

Die Kunst der Synthese

Eine Stadtwohnung im Kunibertsviertel setzt den robusten Denkmalbestand neuartig in Szene

032_15_700pixel

Monolith in bester Rheinlage

Ein Mehrfamilienhaus in Rodenkirchen besticht durch sein minimalistisches Konzept

02-Pfarrzentrum-Hippolytushaus-Troisdorf-Aussenansicht-Daniel-Stauch_15_700pixel

Dynamisches Stadttor

Ein Pfarrhaus komplettiert das neue Ensemble um St. Hippolytus in Troisdorf

Ans Tageslicht geholt

In der Bonner Südstadt wurde ein früheres IT-Rechenzentrum zur Kita umgebaut

PK1026-107_19_700pixel94eJpuNl0odx9

Prägnantes Eingangstor

Der Neubau des Biomedizinischen Zentrums II in Bonn ist mehr als nur Laborgebäude