Zentral & grün

247 Mietwohnungen mit vielfältigen Grundrissen auf dem Baufeld 2 am Henninger Turm

CONZEPTAPLAN-11_2020_DSF3606_15_700pixel

Stadtnah, autofreie Wohnstraßen und ein parkartig durchgrüntes Quartier. In den vergangenen Jahren ist in Sachsenhausen um den ehemaligen Henninger Turm ein neues Quartier mit rund 800 Wohnungen entstanden. Die Häuser wurden von vier verschiedenen Architektenbüros entwickelt. Das Baufeld 2 des neuen Wohnquartiers hat das Kasseler Büro Baufrösche Architekten und Stadtplaner alleinverantwortlich geplant: 247 Mietwohnungen mit vielfältigen Grundrissen, ein Quartierstreff mit Gastronomie sowie Vereins- und Seminarräumen für die Gemeinschaft im Quartier und zwei Tiefgaragen entstanden so. In den ersten beiden Bauabschnitten plante das Büro außerdem neun freistehende Mehrfamilienhäuser und neuen Stadthäuser.

Städtebauliche Grundlage für die Bebauung war der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für das Henninger Areal. Dementsprechend entstand im Baufeld 2 ein Quartiersplatz als zentraler Begegnungsort und Treffpunkt mit Freizeitangebot über die Nachbarschaft hinaus. Er wird durch die neuen Gebäude zweiseitig gefasst und bildet mit dem Henninger Turm und der Bebauung der Stadtgärten eine markante Mitte im neuen Quartier. Die nördliche Bebauung besteht aus neun sechs- bis achtgeschossigen Einzelhäusern, die sich in das städtebauliche Gefüge der umliegenden gründerzeitlichen Blockrandbebauungen einfügen und um einen halböffentlichen Innenhof mit Spielangeboten für die Kleinen gruppieren.

Am Südende des Baugrundstücks steht der »Hybrid« mit insgesamt 106 Wohneinheiten. In den unteren Geschossen als Atriumhaus mit innenliegender ringartiger Laubengangerschließung geplant, staffelt er sich in den oberen Geschossen mehrfach zurück und ändert dabei zugleich seine Erschließungsform. Die beiden über Laubengänge zu erreichenden Treppentürme im Innenhof verbinden alle Geschosse miteinander und ermöglichen einen barrierefreien Zugang zu allen Wohnungen.

Bei der Wärmeversorgung profitieren die Bewohner von einem hohen Anteil regenerativer Energien durch die Nutzung von Geothermie und Solarkollektoren; auch haben die Architekten großvolumige  Zisternen auf dem Grundstück untergebracht, damit das Regenwasser für die Gartenbewässerung genutzt werden kann.

www.baufroesche.de

Fotos:

Norbert Miguletz
www.miguletz.de

(Erschienen in CUBE Frankfurt 03|21)

Nothing found.

Klein Gebaut – groß gedacht

Das „Schwarze Haus im Grünen“ als Modell für modernes Bauen

Die Technik bleibt unsichtbar

Neubau mit Fokus auf biophiles Design setzt auf modulare Fassadenbegrünung

Die Bienen

Haushaltsauflösung & Entrümpelung

Ein klares Statement

Test- und Innovationszentrum für den Motorsport mit aerodynamischer Architektur

Nothing found.

dayblanket-divers-03_15_700pixel

Nachhaltig und bunt

Der Wiesbadener Grafikdesigner Tobias Degel setzt auf vielfältige Formate

19_GOLD_F_Wohnen_15_700pixel

Geglückte Verbindung

Moderner Anbau macht aus kleiner Altbauwohnung ein Familiendomizil

Offenheit & Nähe

Neubau für betreutes Wohnen samt Kita schafft Raum für verschiedene Generationen

_DSC8058_15_700pixel

Wohnen im Waldpark

Neues Quartier am Frankfurter Stadtwald bezieht sich auf die Umgebung

Sichtholz statt Sichtbeton

Massivholzbau sorgt beim Wohnhaus für schnelle und CO2-freundliche Umsetzung

Bild_012_15_700pixel

Funktionalität & Ausdruck

Der Neubau der Feuerwehr in Ingelheim hat einen starken Identifikationscharakter

17_12_Savigny3951_15_700pixel

Räume mit Vergangenheit

Antike Möbel treffen auf zeitloses Design, Salonkultur auf ein Gästeapartment und Carrara-Marmor auf einen Werkschrank.