Repräsentativ & gemeinschaftlich

Eine Kanzlei in Longerich setzt auf Team- und Networking im Office-Design

Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei Laufenberg Michels strebte an ihrem Standort in Longerich eine räumliche Neugestaltung an: Aus einer Bürofläche mit Einzelbüros sollte ein Ort werden, der Zusammenarbeit fördert und Begegnungen neu denkt. Das Innenarchitekturbüro stanke interiordesign aus Euskirchen entwickelte ein New-Work-Projekt, das sowohl nach außen hin repräsentativ wirkt als auch im Inneren eine gemeinschaftliche Atmosphäre schafft.  Der Entwurf zeichnet sich durch eine offene, vielschichtige Raumstruktur aus, die klare Zonen definiert, aber gleichzeitig Flexibilität und fließende Übergänge ermöglicht. Das zentrale Element bildet die sogenannte Team Area, die als kommunikative Herzstück fungiert: Sie vereint Küche, Lounge und Podestfläche zu einem flexibel nutzbaren Raumensemble für spontane Begegnungen, konzentrierte Präsentationen und vielfältige Eventformate mit über 42 fest installierten Sitzplätzen, die sich flexibel auf bis zu 100 erweitern lassen. Die Zonierung folgt dem Prinzip der gleichzeitigen Nutzbarkeit: So erlaubt etwa ein akustisch wirksamer Vorhang, Präsentationen akustisch abzuschirmen, während der Küchenbereich parallel dazu für die Nutzung durch die Mitarbeitenden weiter offen bleibt. Auf diese Weise entsteht ein Raum, der Offenheit mit gezielter Funktionssteuerung verbindet.

Eine besondere Herausforderung bei der Planung der Flächen bestand darin, alle funktionalen Anforderungen so zu integrieren, dass sie sowohl praktisch als auch räumlich erlebbar sind. Durch den gezielten Einsatz raumhoher Schreinermöbel, die die Räume sowohl akustisch als auch optisch voneinander trennen, konnte die Fläche subtil strukturiert werden. Die Material- und Farbwahl unterstützt diese Struktur: Tiefes Dunkelgrün schafft in der Lounge- und Präsentationszone Rückzug und Ruhe, während ein heller Weißton die Küchen- und Durchgangsbereiche öffnet. Warmes Eichenholz dient als verbindendes Element. Das Design greift zudem die Corporate Identity des Unternehmens auf: Das markante CI-Hellgrün und die X-Symbolik ziehen sich schließlich als identitätsstiftende Gestaltungslinie durch das gesamte Konzept. Diese Elemente strukturieren die unterschiedlichen Nutzungsbereiche harmonisch im Gesamtbild und schaffen einen Ort, der Identifikation fördert, den Austausch anregt und die Unternehmenskultur sichtbar macht. Das Ergebnis ist ein Arbeitsraum, der sowohl funktional als auch emotional überzeugt und die Werte des Unternehmens in zeitgemäßer Form widerspiegelt.

www.stanke-interiordesign.de

 

Fotos:
Stefan Durstewitz
www.durstewitz.de

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 03|25)

Innenarchitektur:

stanke interiordesign
www.stanke-interiordesign.de

Schreinerei:

Schreinerei Säger
www.schreinerei-saeger.de

Elektro, Sanitär und Malerarbeiten:

Kruse Gruppe Köln
www.gkig.de

Objekteinrichtung:

PRG Projekt Rheinland
www.projektrheinland.de

Raumausstattung:

JK Raumdesign
www.jk-raumdesign.de

Akustik:

Böcking Kemmerling Raumakustik
www.bk-raumakustik.de

Wand- und Deckenfarbe:

Caparol
www.caparol.de

Bodenbelag:

Object Carpet
www.object-carpet.com

Tarkett
www.tarkett.de Objectflor
www.objectflor.de

Moduleo Roots
www.moduleo.com

Stoffbezüge:

JAB
www.jab.de

Kvadrat
www.kvadrat.dk

Gabriel
www.gabrielfabrics.com

Möbel: Vitra
www.vitra.com

Wernerworks
www.werner-works.de

Softline
www.softlinefurniture.com

Brunner
www.brunner-group.com

Lapalma
www.lapalma.it

Wilkhahn
www.wilkhahn.com

Muuto
www.muuto.com

Softline
www.softlinefurniture.com

Oberflächen:

Pfleiderer
www.pfleiderer.com

Getacore
www.getacore.com

Nothing found.

Wohnen im Komponistenviertel

Junges Wohnquartier in alter Nachbarschaft in Weissensee

Lichtdurchflutete Arbeitswelt

Hocheffizientes Bürogebäude in der Maxvorstadt

Gelungene Überführung

Der Umbau eines ehemaligen Wochenendhauses begeistert die Bauherrin

Individualität im System

Grundschule verbindet Planungs- und Fertigungseffizienz mit zeitgemäßer Gestaltung

Nothing found.

PK1026-107_19_700pixel94eJpuNl0odx9

Prägnantes Eingangstor

Der Neubau des Biomedizinischen Zentrums II in Bonn ist mehr als nur Laborgebäude

1_Renault_EG_001_15_700pixel

Industriecharme bewahrt

Auf sechs Etagen entstand eine avantgardistische Arbeitswelt

HPA-1380_700pixel

Überraschend weitsichtig

Ein steiles Hanggrundstück wird für Ansicht und Aussicht optimal genutzt

032_15_700pixel

Monolith in bester Rheinlage

Ein Mehrfamilienhaus in Rodenkirchen besticht durch sein minimalistisches Konzept

02_02_SRoehse_architecture-panel_col1_Ambiente_v2_10_700pixel

Kunstvolle Muster

Sabine Röhse entwirft geradlinige Designs für Stoffe, Produkte, Tapeten und Akustikpanels

1604_BDA_HMW_Auswahl_09_700pixel

Plastische Inszenierung

Durch eine geschickte Erweiterung rückt eine Gemeinde in den Stadtraum zurück

Moxy-Ch-Lachenmaier_MKA-012_300dpi_22_700pixel

Korrespondierende Vielecke

Fünfeckiger Hotelneubau am Köln-Bonner Flughafen