Vielfalt im Einklang

Auf der Ulmer Höh' in Derendorf ist ein Wohnquartier mit großzügigen Grünbereichen entstanden

Mehr als 100 Jahre war die Justizvollzugsanstalt Ulmer Höh’ ein prägendes Element in der Stadtstruktur. Nach dem Umzug der Einrichtung wurde das Areal in ein nördliches und ein südliches Wohngebiet aufgeteilt. Die Dornieden Generalbau aus Mönchengladbach und die Kölner WvM Immobilien + Projektentwicklung lobten einen begrenzten städtebaulichen Wettbewerb für das Planungsgebiet im Süden aus, den das Architekturbüro Damrau Kusserow aus Köln für sich entscheiden konnte. Das neue, verkehrsgünstig gelegene Quartier zwischen Ulmer und Metzer Straße verfügt über 195 barrierefreie Wohneinheiten. Vor allem zeichnet es sich durch architektonische Vielfalt und differenziert gestaltete öffentliche Außenräume aus.

Städtebaulich bildet die Haupterschließungsachse des Quartiers einen großzügigen urbanen Auftakt zu den ruhigeren Innenbereichen der insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser. Die fünf- bis sechsgeschossigen Gebäude wurden dabei nach Entwürfen von Damrau Kusserow Architekten, des im Wettbewerb zweitplatzierten Architekturbüros 3pass und Molestina Architekten sowie des Architekturbüros Astoc realisiert. Entsprechend der umliegenden heterogenen baulichen Struktur sind sie in Einzelbaukörper differenziert, wobei der Gestaltungskanon sowohl hinsichtlich der Materialität, als auch im Rhythmus der Fensteröffnungen und der Plastizität der Fasssade variiert. So ergibt sich ein stimmiges Ensemble, das seine urbane Lebendigkeit auch dadurch erhält, dass es zwei elementare Haustypen – den Balkontyp und den Loggiatyp – miteinander kombiniert. Alle Erdgeschosswohnungen wurden zudem als Hochparterre ausgelegt, was zur Wohnqualität der Anlage weiter beiträgt. Großzügige Freiräume mit gepflegten Außenanlagen bieten zudem allen Bewohner:innen und dem umliegenden Viertel ein vielseitiges, für alle Generationen attraktives Erholungsangebot. Davon profitiert auch eine zweizügige Kita, die in eines der Gebäude integriert wurde. So vielfältig wie die Nachbarschaft sind schließlich auch die Grundrisse, die vom kompakten Single-Apartment bis hin zur geräumigen Fünfzimmerwohnung reichen. Die zwischen 30 und 150 m² großen Wohnungen sind jeweils mit Loggia, Balkon oder auch Terrasse und eigenem Gartenanteil ausgestattet. Neben High-Speed-Glasfaser-Internet verfügen alle Gebäude über einen Zugang zur Tiefgarage.

www.damrau-kusserow.de
www.dornieden.com
www.wvm.de

Fotos:
Constantin Meyer
www.constantin-meyer.de

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 04|24)

Nothing found.

Expressiv Stützenfrei

Ein Büroneubau in Marsdorf bietet Kita, Cafeteria und kollaboratives Arbeiten

Klar, präzise, dauerhaft

Ein Einfamilienhaus hält die Balance zwischen Massivität und Wärme

Klare Struktur in Rekordzeit

Eine Gesamtschule in Velbert nutzt die Hanglage und setzt auf Cluster

Nothing found.

01_Luise-Fliedner-Haus_Copyright-F-Elschner-KaiserswertherDiakonie_ShiftN_15_700pixel

Effektvoll umgenutzt

Eine alte Kinderklinik in Kaiserswerth wird behutsam zur Fachhochschule umgebaut

germanade-handcrafted_15_700pixel

Handgemachte Unikate

germanmade entwirft Schutzhüllen und Taschen für den Alltag

DDJ-WHIDL19-007_19_700pixel

Die Wand als Hauptakteur

Eine Stadtvilla in Lank-Latum verbindet auf effektvolle Weise Offenheit und Privatsphäre

Terrasse_1295_4c_19_700pixel

Tradition mit Kräutern

Das Byliny in Bilk bietet Klassiker der bürgerlichen Küche mit saisonalem Twist

AOK-Haus-Mo-nchengladbach_-c-kplus-konzept_26_15_700pixel

Flexibel und multifunktional

Das AOK-Haus in Mönchengladbach ist Vorreiter eines zeitgemäßen Bürodesigns

alho_kita-sg_08_15_700pixel

Kinderhaus nach Wunsch

Die Stadtwerke Solingen realisierten ihr ganz individuelles Kita-Konzept in Modulbauweise

Wohnhaus_Wohnzimmer_2_15_700pixel

Licht und Schatten

Das Interior einer Stadtvilla besticht im Konzept und seinen gestalterischen Details

Kompakt und plastisch

Der Neubau einer Grundschule setzt auf Cluster mit kleinen Gemeinschaften