Bienvenido a Düsseldorf

Neuer Showroom für spanische Automarken am Höherweg

IMG_9941_19_700pixel

Ob Honda, Citroën oder VW – auf der Automeile Höherweg haben Autofreunde die ganz große Auswahl. Ganz neu mit dabei ist das Seat-Zentrum, das vor einigen Monaten als autarker Showroom auf dem Grundstück der ehemaligen Rollladenfabrik der Firma Carl Götze seine Pforten geöffnet hat. Von Studio K Architekten entworfen und umgesetzt besticht das moderne und repräsentative Ausstellungsgebäude von außen durch ein gelungenes Zusammenspiel aus geschlossener und offener Fassade, welche auch auf die Wohnbebauung im hinteren Bereich der Ausstellung Rücksicht nimmt. Großzügige Glasfronten erlauben von draußen einen maximal freien Blick auf die Modelle der spanischen Marken Seat und Cupra und sorgen gemeinsam mit dem verbauten Stahl für eine transparente, cleane und moderne Architektur.

Vom ehemaligen hier beheimateten Gebäude wurde der Keller, welcher die jetzigen Funktionen am Standort ergänzt, sowie die Bestandskonstruktion genutzt beziehungsweise zum Teil erweitert. „In diesem Zusammenhang gab es auch die größte Herausforderung zu meistern“, sagt Besnik Kalo von Studio K Architekten und erklärt: „So mussten wir den alten Fabrikkeller prüfen und auf das neue Ausstellungsgebäude anpassen. Erreicht wurde dies durch Zusatzmaßnahmen wie diverse Verstärkungen und eine Erweiterung in Richtung Volkswagen Zentrum.“

Als effektvoller Kontrastpunkt zu den außen vorwiegend genutzten Materialien Stahl und Glas finden sich im Innenraum zahlreiche Holzelemente, die eine angenehme, warme und offene Stimmung kreieren. Für die tatsächliche Wärme sorgen Deckenstrahlplatten, also statische Heizelemente in Form von Profilbändern aus Stahlblech mit eingeschweißten Rohren und eingelegter Wärmedämmung, die die Wärme verteilen. Durch den Einsatz von gelochten Strahlflächen wurde zudem eine Verbesserung der Akustik erreicht.

Eine weitere Besonderheit ist der Verzicht auf feste Arbeitsplätze – bis auf zwei Büros. Dadurch haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Arbeitsplätze flexibel zu gestalten und in die Räumlichkeiten dynamisch zu integrieren. Dies korrespondiert auch mit dem Wunsch des Bauherrn, den Innenraum klar und gut zu organisieren und ein modernes, dynamisches und lockeres Raumgefühl zu erzeugen. Durch das minimalistische Design, die zementähnlichen Flächen und die Lichtakzentuierung wurde letztendlich ein harmonisches Zusammenspiel aller Elemente erreicht.

www.studiok-architektur.de

Fotos:

Besnik Kalo
Sebastian Koch

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 04|20)

Nothing found.

Wohnen im Komponistenviertel

Junges Wohnquartier in alter Nachbarschaft in Weissensee

Lichtdurchflutete Arbeitswelt

Hocheffizientes Bürogebäude in der Maxvorstadt

Gelungene Überführung

Der Umbau eines ehemaligen Wochenendhauses begeistert die Bauherrin

Individualität im System

Grundschule verbindet Planungs- und Fertigungseffizienz mit zeitgemäßer Gestaltung

Nothing found.

002-5838-Behrendt-und-Rausch_19_700pixel

Einladend auf zwei Niveaus

Die neue Toni-Turek-Realschule in Stockum bietet großzügige Innen- und Außenräume

DDJ-WHIDL19-007_19_700pixel

Die Wand als Hauptakteur

Eine Stadtvilla in Lank-Latum verbindet auf effektvolle Weise Offenheit und Privatsphäre

_SCH8542_HighRes_AdobeRGB_19_700pixel

Mäander mit Dachkantine

Ein Armaturenhersteller verknüpft Büros, Showroom und Lager in seiner Deutschland-Zentrale

Erhaben Präsenz – schrötgens architekten, Mönchengladbach | Projekte 08/2023

Erhabene Präsenz

Moderne und Tradition verbinden sich stimmig in einem Familiendomizil

elektrisierend, raumkontor

elektrisierend

Eine VIP-Loge im Borussia-Park verdichtet das Spiel in räumliche Energie

Skulpturales Tor zum Kirchberg

Ein neues Pfarrzentrum in Monheim stärkt den Bestand

Haus_Perspektive_v2-1_20_700pixel

Individuell konzipiert

Das großzügig über zwei Geschosse konzipierte Wohngebäude öffnet sich zum weitläufigen Garten, der durch den teilweise erhaltenen Baumbestand geprägt…