Taschen mit Geschichte

„Kurzzug“ entwirft Gepäck und Accessoires für die Stadt

Ein unverwechselbares Stück München: Die Taschen des Labels „Kurzzug“ bestehen aus einem ganz besonderen Material. Einem, das vieles gesehen und erlebt hat und in München herumgekommen ist. Der Hersteller recycelt die Sitzbezüge der ersten Münchner U-Bahn Generation, die vor mehr als 50 Jahren zur Olympiade 1972 erstmals in Betrieb genommen wurde. Aus den Sitzbezügen, die nicht beschädigt sind, entstehen Taschen und Accessoires in immer neuen Designs, die perfekt geeignet für das Leben in der Stadt sind. Die Produkte der Marke sind funktional und folgen einer einheitlichen und klaren Designsprache, die aus dem Produkt mehr als nur eine Tasche macht – ein Stück Münchner Geschichte zum Tragen. Während die Sitzbezüge in der Vergangenheit entsorgt wurden, erhalten sie nun dank Wolfgang Bischoff, der das Label 2016 in der Maxvorstadt mitgründete und es 2021 komplett übernahm, ein neues Leben. In einem besonderen Prozess werden die Bezüge aufgearbeitet – das Material muss zerlegt, sorgfältig gereinigt und für die Produktion zugeschnitten werden. Die originalen, gebrauchten Sitzbezüge der Münchner U-Bahnen werden einmal aufgebraucht sein – die handgefertigten Taschen des Labels sind daher limitierte Einzelstücke. Zu den „Kurzzug“ Produkten gehört z. B. der „Wochenender“. Die Tasche bietet viel Platz und passt trotzdem ins Handgepäck. Wer weniger Platz braucht, für den ist die „Urbanistin“ die passende Wahl. Die geräumige Vordertasche ist mit einem Zipper verschließbar und hat Platz für ein Smartphone. Der Schulterriemen ist schmal und lässt drei Tragevariationen zu – die „Urbanistin“ ist wahlweise Crossover Bag, Schultertasche oder Handtasche.

www.kurzzug.de

Fotos:

People at Work

(Erschienen in CUBE München 01|24)

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