Wunderbar wandelbar

Neben der einladenden Lobby mit organisch geformtem Sofa, Kaminfeuer und gemütlichen Sitznischen gibt es eine stylishe Bar und neue, abtrennbare Coworking Bereiche.

AR_NH_KOL_001_15_700pixel

Das in der Altstadt gelegene NH Hotel startet nach einer kompletten Runderneuerung mit einem frischen Look, schick renovierten Zimmern und neu gestalteten Aufenthaltsbereichen in die Saison 2021. „Contemporary cozy“ nennen die Hamburger Architekten aus dem Büro Ratschko ihren Entwurf – übersetzt so viel wie „zeitgenössisch heimelig“. Und das ist es auch: Neben der einladenden Lobby mit organisch geformtem Sofa, Kaminfeuer und gemütlichen Sitznischen gibt es eine stylishe Bar und neue, abtrennbare Coworking Bereiche. Diese können sowohl von Hotelgästen als auch von Externen zum Arbeiten oder für kreative Meetings genutzt werden.

Das modern geradlinige Konzept in dezenten Farben von erdigen Tönen bis zu pastelligem Grün mixt Industrial Styleelemente mit einem Hauch Salonromantik aus den 1920er-Jahren. Dazu passen die raumhohen Säulen aus rohem Beton, die gereinigt und neu versiegelt wurden. Geometrische Linien wie bei den schlichten Mosaikfliesen in verschiedenen Grüntönen sowie den Holzlamellenverkleidungen von Bar und Wänden unterstützen den klaren Entwurf und die lackierten Einbaumöbel wie etwa unter dem Kaminfeuer oder am Essenscounter heben ihn in eine weitere Dimension. Leitgedanke des Entwurfs war dabei immer die Nutzungsvielfalt, gepaart mit Nachhaltigkeit: Genauso wie in der Lobby und dem Restaurant werden hohe Vorhänge als akustisch wirksame Raumteiler eingesetzt und schaffen so wandelbare Flächen. Immer im Blick hatten die Architekten auch die von der spanischen NH Hotel Group gelebten Nachhaltigkeit, sowohl beim Einbau von moderner Haustechnik als auch auch beim Interior Design. Hier wurden, wo immer möglich, Möbel und Materialien aus dem Bestand genutzt, angepasst und neu verbaut. „Der Trend in der Hotellerie ist ja eigentlich, dass die Refurbishmentzyklen immer kürzer werden. Oft wandert schon nach vier oder fünf Jahren alles auf den Müll. Das wollten wir nicht und haben uns auf eine zeitlose, wertige Grundausstattung konzentriert“, erläutert Architekt Kai Ratschko. Die modischen Akzente setzen Stoffe, Kissen, Wandfarben und Paneele. Diese können, wenn sie nicht mehr in den Trend passen, leicht ausgetauscht werden und man kann so nochmal fünf Jahre mehr „Lebenszeit“ herausschlagen.

www.ratschko.de

Fotos:

Jakob Börner
www.jakobboerner.com

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 01|21)

Nothing found.

WENIGER IST MEHR

Im „Club Zukunft Düsseldorf“ auf dem EUREF-Campus wird die klimaneutrale Stadt gestaltet

Wohnen im Komponistenviertel

Junges Wohnquartier in alter Nachbarschaft in Weissensee

Lichtdurchflutete Arbeitswelt

Hocheffizientes Bürogebäude in der Maxvorstadt

Gelungene Überführung

Der Umbau eines ehemaligen Wochenendhauses begeistert die Bauherrin

Nothing found.

Skulptural und präsent

Neues Beleuchtungskonzept am Kölner Dom reduziert Energieverbrauch und Lichtverschmutzung

02-Pfarrzentrum-Hippolytushaus-Troisdorf-Aussenansicht-Daniel-Stauch_15_700pixel

Dynamisches Stadttor

Ein Pfarrhaus komplettiert das neue Ensemble um St. Hippolytus in Troisdorf

Unsichtbare Metamorphose

Ein Bungalow im Hahnwald wird zum großzügigen Familiendomizil mit Gartenausblick

Ländlicher Rückzugsort

Ein erdgeschossiges Haus bietet kompakten Raum mit Ausblicken in die Natur

Große Schwester

Ein markantes Einfamilienhaus in Leverkusen stiftet Bezüge zu seinem Ort

NOA_Noa-outdoor-living-opening_58_19_700pixel

High-End Outdoor Living

Der Inspirationspark „NOA Outdoor Living“ vereint 30 Marken in 12 Mustergärten

ZE-App-Fernseher-cmyk_15_700pixel

Klein und doch ganz groß

Das Hanswerks- und Interieur-Unternehmen Zon Eichen hat ein stylisches Mirko-Apartment entwickelt und bis ins letzte Detail selbst ausgeführt.

211010_Su-dfassade_19_700pixel

Bereit für die Zukunft

Ein Verwaltungssitz ist nachhaltig im Material und multifunktional in seiner Raumstruktur