Differenziert & einheitlich

Ziel war es, individuelle Wohnhäuser in einer Fassadensprache zu entwickeln. Der Wechsel der Fassadenmaterialien arbeitet dabei die einzelnen Adressen deutlich heraus.

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Im Frankfurter Ostend wird eifrig gebaut. Hier entsteht das Hafenpark Quartier mit Wohnraum aber auch Hotels, Büro- und Einzelhandelsflächen sowie Kitas. 182 Wohnungen sind inzwischen auf dem Baufeld Ost in zwei Gebäudeblöcken untergebracht. Für den südlichen der beiden Blöcke haben die Architekten Prasch Buken Partner mit felsensteinproject eine Partnerschaft gebildet und gemeinsam die Gesamtplanung übernommen.

Neben den vom Bauherrn gewünschten differenzierten Fassaden mussten die Architekten insbesondere Lösungen für Brandschutz und Schallschutz finden. Im Fall des Schallschutzes waren verglaste Loggien die Lösung, die auch einen Teil der Fassadengestaltung prägen. „Die Fassadengestaltung ist insgesamt eine Rückbesinnung auf einzelne erkennbare und sich abzeichnende Fassadenstrukturen der Gründerzeit. Wir haben diese für die einzelnen parzellengebundenen Gebäude unterschiedlich dekliniert. Dennoch verbindet sie die einheitliche Sprache“, erläutern die Architekten ihr Konzept. „So entstanden attraktive Straßenzüge, die keine Brüche aufwiesen. Eine Sehnsucht vieler Stadtplaner nach Wildwuchs und Monotonie in den Stadtbildern nach dem 2. Weltkrieg.“ Der kräftige Sockel ist aufgrund der kleinen Geschosshöhen zweigeschossig, das Wintergartenprinzip bestimmt die teilweise austragenden Loggien als Erker im 2. bis 5. Geschoss und eindeutige regelmäßige Lochfassaden die übrigen Bereiche mit Brüstungscharakter. In den Schlafzimmern gibt es keine raumhohen Fenster.

Ziel war es, individuelle Wohnhäuser in einer Fassadensprache zu entwickeln. Der Wechsel der Fassadenmaterialien arbeitet dabei die einzelnen Adressen deutlich heraus. So alternieren sich Klinker und Putzfassaden in leicht unterschiedlicher Farbgebung ab; dabei kontrastieren sie jeweils mit dem Material des zweigeschossigen Sockels. Das Staffelgeschoss bildet einen würdigen Abschluss. „Im Hof setzt sich die Gestaltung in reduzierter Form fort. Trotz Ost- und Nordfassaden haben wir hier den Schlafräumen einen zweiten Balkon zugeordnet – sozusagen als Ergänzung zu der lauten Loggia an der Straße.“

Im Innern entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bauherrn klassische Wohnungsgrundrisse: Im Eingangsbereich befindet sich eine Garderobennische. Die Küchen sind dem Wohnraum zugeordnet, teilweise offen mit der Option, abgeteilt zu werden, und teilweise geschlossen. Alle Dreizimmerwohnungen haben ein separates Gäste-WC. Das Badezimmer ist sehr oft mit Dusche und Wanne konzipiert. Die Waschmaschine findet ihren Platz im Abstellraum.

www.pbp.hamburg

Fotos:

Martin Duckek
www.martinduckek.de

HJ Darlison
www.darlison.de

(Erschienen in CUBE Frankfurt 01|21)

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