Mit Hang zum Hang

Ein auf Hanggärten spezialisierter Gartendesigner präsentiert seinen eigenen Garten

UR-RP1-220412-5_15_700pixel

Ein klein bisschen Programm ist der Name ja schon: Peter Berg, renommierter Gartendesigner, hat sich mit seinem Unternehmen auf die Gestaltung von Hanggärten spezialisiert. Da verwundert es nicht, dass auch der eigene Garten des Rheinländers an einem Hang liegt und somit jede Menge Experimentierterrain für neue Ideen bietet. Insgesamt sieben Ebenen und 40 Höhenmeter umfasst die ehemalige Weinberglage in Westum, die sich vom Wachtelweg bis zum höchsten Punkt über dem Weinberghäuschen erstreckt. Eine weitläufige Fläche, die mit Hilfe einer Steinstruktur gegliedert ist. Findlinge, Mauern und Blockstufen fangen nicht nur den Hang ab, sondern bieten auch die Möglichkeit, den Höhenunterschied zu überwinden. „Terrassierte Hänge als besonders charakteristische Elemente von Kulturlandschaften und wie sie mit vorhandenen Felsstrukturen verbunden sind, haben mich schon immer fasziniert“, erklärt Peter Berg, der im Ahrtal aufgewachsen ist.

In seinem Garten lassen sich kunstvoll aufgetürmte Felsblöcke finden, ebenso wie raffiniert eingebaute Treppen sowie beeindruckende Trockensteinmauern, für die er ein besonderes Faible hat. Beispielsweise zeigt sich die traditionelle Handwerkskunst auf der Aufenthaltsebene samt kleinem „Wingert“ und eigenem Weinberghäuschen. Im Zusammenspiel mit filigranen Gräsern bekommt das Massive überall im Garten eine ganz besondere Ästhetik. Überhaupt spielt der Gartendesigner gerne mit Kontrasten. So weisen auf der einen Seite säulenförmige Eichen in den Himmel, während auf der anderen Ebene eine eher buschige Bepflanzung vorherrscht. Zudem lassen sich im gesamten Garten formale Terrassen finden, die freien Steinsetzungen gegenüber stehen. Einen weiteren spannenden Gegensatz beherbergt zudem die dritte Ebene, wo sich ein Teppich-Drahtstrauch ähnlich wie Moss über die Steinanlage legt. Auf der vierten Ebene schließt sich ein von Formschnitthecken und Eibenpyramiden eingefasster Gemüsegarten an, der von dem breiten Geäst eines Apfelbaums beschirmt wird. Im wahrsten Sinne des Wortes tonangebend präsentiert sich im Mittelteil des Gartens ein beeindruckender Wasserfall, für den mehrere Tonnen Basalt aufgeschichtet wurden. Hier wie auch im gesamten Terrain wurden sämtliche Zwischenräume für unterschiedliche Bepflanzungen genutzt, so dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht, in dem Naturstein, Pflanzen und Wasser eine von der Natur inspirierte Ästhetik ergeben.

www.gartenlandschaft.com

Fotos:

Ulrike Romeis

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 01|23)

Nothing found.

Lichtdurchflutete Arbeitswelt

Hocheffizientes Bürogebäude in der Maxvorstadt

Gelungene Überführung

Der Umbau eines ehemaligen Wochenendhauses begeistert die Bauherrin

Individualität im System

Grundschule verbindet Planungs- und Fertigungseffizienz mit zeitgemäßer Gestaltung

Harmonie mit Liebe zum Detail

Farbkonzepte und Kunstobjekte für ansprechende Praxisräume in Moabit

Nothing found.

Nissan_016a_15_700pixel

New working in alten Hallen

Die Deutschlandzentrale eines Automobilherstellers setzt auf flexible Arbeitswelten

HSA_Wohnhaus-Koeln_03_700pixel

Behutsam umgebaut

Ein kernsaniertes Stadthaus in Sülz verbindet modernes Wohnen mit dem Bestand

Dynamisch und glanzvoll

Der „Club '78“ im Rheinenergiestadion bietet ein einzigartiges Event-Ambiente

designfunktion_DHL_Post_Tower_106_231118_15_700pixel

Weil der erste EIndruck zählt

Neu gestalteter Eingangsbereich im Post Tower

Für die nächste Lebensphase

Nach dem Auszug der Kinder wächst der Wunsch nach einem neuen Domizil

WGF190218-3391_15_700pixel

Alt und Neu überblendet

Der Umbau eines Einfamilienhauses verändert den Hauscharakter total, die Struktur aber nur minimal

CM-1966-026_15_700pixel

Behütend Weitergebaut

Ein Kindergarten in Ehrenfeld macht den Bestand zum Maßstab des Neubaus