Wie ein Herz und eine Seele

Drei harmonisch aufeinander abgestimmte Bauteile schließen das Bonner Loch

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Schon lange stellte das überregional bekannte Bonner Loch einen empfindlichen Bruch im Stadtgefüge zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt dar. Dementsprechend waren die Bemühungen, eine ansprechende Lösung für diesen Bereich zu finden, vor allem in den letzten 30 Jahren besonders groß. Nachdem viele Ideen aus verschiedenen Gründen kurz vor der Umsetzung gescheitert waren, konnten die Projektentwickler „die developer“ die abermalige europaweite Ausschreibung im Jahr 2014 für sich entscheiden und mit der Umsetzung des Projekts „Urban Soul – Dreiklang für Bonn“ beginnen.

Wie schon der Name vermuten lässt, strebt der Entwurf aus der Feder des internationalen Architekturbüros Cross Architecture die Schaffung eines Ortes mit Seele an. Ziel war es, einen belebten urbanen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und ein angemessenes, repräsentatives Entree als Auftakt zur Bonner Innenstadt zu entwickeln. Die Gestaltung der drei Bauteile – Lifestyle House, Hotel und City Office – greift dabei die historischen Blockgrößen und Gestaltungselemente auf und fügt sich dadurch harmonisch in das städtische Bild ein. Dabei werden die drei einzelnen Baukörper so zueinander positioniert, dass neue Wegebeziehungen entstehen und Stadträume mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden, die zum Verweilen einladen. In der Mitte bietet beispielsweise die mediterran anmutende Piazza als Herzstück jede Menge Platz für eine große Außengastronomie, Sitzmöbel und Pflanzinsel. Zugleich präsentiert sich der neue Bahnhofsvorplatz vor dem Hauptbahnhof als städtisches Entree am Übergang zur Innenstadt.

Dem heute sichtbaren harmonischen Gesamtergebnis ging ein Maximum an Herausforderungen voraus. So galt es, Lösungen für das Bauen auf dem Bestand der U-Bahn-Anlagen und im Bestand der bestehenden Tiefgarage zu finden – ebenso galt es, logistische Schwierigkeiten zu meistern. Schließlich mussten Materialien zu einem zentralen innerstädtischen Knotenpunkt von Hauptbahnhof, Straßenbahn, U-Bahn, Straßenverkehr und Fußgängerströmen geschafft werden. Doch allen erschwerten Bedingungen zum Trotz konnte der übergeordnete Leitgedanke mehr als erreicht werden: Das bunte Nutzungskonzept für die Gebäude unterstützt zahlreiche Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung der innerstädtischen Vielfalt. Sowohl die Einzelhandelsflächen im Lifestyle House an der Post- und Maximilianstraße mit angeschlossenem Fitnessstudio als auch die Gastronomie und das Hotel (Motel One) an der Piazza tragen zu einer dauerhaften Belebung des Stadtraumes bei. Hochwertige Büroflächen im City Office und das angegliederte Parkhaus an der Rabinstraße ergänzen und stärken wie gewünscht den urbanen Nutzungsmix.

www.diedeveloper.de
www.urbansoul.info

Fotos:

Chris Rausch
www.christopherrausch.de

Benjamin Westhoff
www.benjamin-westhoff.de

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 01|22)

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