Bauwende Pur

Zwei richtungsweisende Nullemissionshäuser in Hohenschönhausen

IMG_8074-HDR_19_700pixel

Brav stehen die kleinen Einfamilienhäuser mit ihren großen Gärten in Reih und Glied in der Schleizer Straße in Alt-Hohenschönhausen. Zum Großteil stammen sie wohl noch aus DDR-Zeiten. Als neue Nachbarn gesellen sich nun zwei Neubauten ganz besonderer Art hinzu: Es handelt sich um klimapositive Nullemissionsgebäude, die bereits vom TÜV als solche zertifiziert wurden und beim Wettbewerb KlimaSchutzPartner, den Berlin alljährlich veranstaltet, 2021 als Partner der Kategorie A ausgezeichnet wurden. Der Entwurf für die beiden Wohnhäuser stammt von Peter Ruge Architekten, einem Büro, das sich seit Jahren für klimabewusstes Bauen einsetzt.

Die beiden Häuser wurden in offener Bauweise als Holzhybridgebäude errichtet. Der Sockel der Viergeschosser sowie die tragenden Teile, die Wände und Decken bestehen aus Ortbeton und Betonfertigteilen. Die Außenfassaden der Obergeschosse sind als vorgefertigte großformatige Holztafelelemente gefertigt und wurden vor Ort aufgebaut. Dazu gehören gebrauchsfertige Fenster mit außenliegendem Sonnenschutz und einer Absturzsicherung. Insgesamt entstanden hier 41 Ein- bis Fünfzimmermietwohnungen, wovon 20 barrierefrei nutzbar und neun Wohnungen rollstuhlgerecht sind. Im Vorderhaus gibt es sogar eine Cluster-Wohnung mit elf Zimmern für betreutes Wohnen. 

Durch die Anordnung der beiden Häuser entsteht ein Innenhof mit Grünanlagen, der von allen Bewohner:innen genutzt werden kann. Es gibt Sitzbereiche, Grünanlagen und Fahrradabstellplätze, auch Spielplätze für Kinder sind vorhanden. Es wurde darauf geachtet, dass die Mieten erschwinglich sind und die Mischung der Mieter:innen sozialverträglich ist.

Die Architekten haben an alles gedacht: Auch bei allen anderen Baustoffen, die zum Einsatz kamen, wurde auf die Ökobilanz geachtet. Die begrünten Dächer dienen als Retentionsdächer. Sie dienen der Speicherung von Regenwasser und kühlen das Gebäude im Sommer. In Kombination mit einer Rigole wird so das gesamte Regenwasser genutzt. Der Nullenergiehaus-Status wird durch die effiziente Nutzung von Biogas in Kraft-Wärme-Kopplung und zusätzlicher Solarenergie aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach erreicht. Mehr Superlative in puncto klimabewussten Bauens gibt es kaum. Daher wurden die beiden vorbildlichen Gebäude bei der Preisvergabe im letzten Jahr verdientermaßen mit der höchsten Kategorie ausgezeichnet.

www.peter-ruge.de

Fotos:
Janina Heppner

(Erschienen in CUBE Berlin 04|22)

 

Nothing found.

Ein sicherer Ort zum Wohlfühlen

Nachhaltiger Kita-Neubau mit kindgerechten Sanitärräumen als integraler Bestandteil der Architektur 

Ein Ort zum Wohlfühlen

Die Umgestaltung eines Pausenhofs schützt eine alte Buche und schafft einen vielseitigen Freiraum

Flexibel, günstig, trennbar

Ein Mietgaragenpark besticht durch sein zukunftsoffenes Konzept

Nothing found.

Zirkulär und nachhaltig

Arbeiten, Feiern und Urlaub machen im Holzbau-Quartier an der Ostsee

FHP-0993_MS_Kopie_700pixel

Zwei Häuser in einem Haus

Raffinierte Verschachtelung gewährleistet Wohnqualität und Privatsphäre

Barsbuettel_Brombeerkamp_Visualisierung-2_Bonava_15_700pixel

Familienquartier im Grünen

Mit seiner Lage im Grünen vor den Toren Hamburgs ist das Quartier besonders geeignet für Familien mit Kindern.

_USC7620_15_700pixel

Verizontal

Die richtige Menge Platz am richtigen Ort durch eine geringfügige, aber gezielte Reorganisation der vorhandenen Grundrissstruktur

neubau_am_see_01_15_700pixel

EIn Ort zum Durchatmen

Ferienhaus am See als erholsame Rückzugsmöglichkeit

Traumhafte Lage

Umbau und Erweiterung eines Siedlungshauses schaffen Platz für eine Familie

FRBR_220609_0218_send_A3_15_700pixel

Bezahlbar und Nachhaltig

Das Wohngebäude einer Baugemeinschaft im Baakenhafenquartier

2965_03_DS_15_700pixel

eine besondere Aufgabe

Die Kreuzkirche in Wandsbek erstrahlt nach feinfühliger Sanierung in neuem Glanz