Familienoase mit Zukunftsvision

Ein neu angelegter Stadtgarten besticht durch seine Vielseitigkeit

Sitzplatz-2-_19_700pixel

Eine gelungene Transformation: Aus einem in die Jahre gekommenen Stadtgarten wurde ein Freiraum für die ganze Familie, der auch später noch auf veränderte Bedürfnisse angepasst werden kann. Doch von Anfang an: Bei der ersten Begehung traf Gartengestalterin Pia Konrad von Landschaftsbau Dahmen aus Neuss auf einen sehr langen und schmalen Garten mit einer durchgehenden Rasenfläche sowie beidseitig abgeschrägten Beeten mit alten Ziersträuchern. Dazwischen eine dominante alte Eibe, ein Gartenhaus sowie einige alte Gemüsebeete, deren Ertrag meist von Kaninchen verzehrt wurde.

Die Vision der Eigentümer sah anders aus: Ihr Traumgarten sollte eine große Spielwiese für die Kinder bieten, zudem wünschten sie sich verschiedene Orte zum Verweilen, verbesserte Gemüsebeete und eine Gartensauna. Nach der Umgestaltung nimmt die neue spannende Aufteilung dem Garten die Länge und durch verschiedenste Baum- und Strauchpflanzungen entstanden reizvolle unterschiedliche Räume und Sichtachsen. Erhöhte Beete mit Trockenmauern aus den vorhandenen Grauwackesteinen gleichen nun den Höhenunterschied zum benachbarten Grundstück aus. Die Eibe wurde nach einem Pflegeschnitt zum romantischen Schattenbaum mit häufig besetzter Schaukel. Neu verlegte Blausteinplatten auf der Terrasse setzen sich als Trittplatten im Rasen fort und führen an einem geradlinigen Wasserbecken vorbei zum Loungebereich in der Mitte des Gartens. Prächtige Blüher wie Kleiner Frauenmantel, Purpurglöckchen, majestätische, weiße Tellerhortensien und weitere strukturgebende Stauden und Gräser begleiten den Weg dorthin. Eine Reihe mit drei Säulen­amberbäumen sorgt für eine transparente Trennung zur dahinterliegenden Spielwiese, die von den beiden Jungs bevorzugt als Fußballplatz genutzt wird. Ganzjährig, besonders aber im Herbst, sind diese Bäume ein reizvoller Akzent, denn dann wechselt das Blattwerk vom lichten Grün über Orangetöne bis hin zur dunkelroten Färbung. Die Sauna wurde bewusst im hinteren Gartenbereich versteckt, wo sie vor Einblicken aus den Nachbargrundstücken geschützt ist. Werfen wir einen Blick in die Zukunft des Gartens, dann soll aus der Fußballwiese ein natürliches Staudenbeet mit einer Steinskulptur, dem „Sternegucker“, werden. Dieser richtet momentan noch vor der Sitzlounge seinen Blick in den Himmel. Das vorhandene Gartenhaus verbirgt sich nun dezent hinter zwei größeren Apfelbäumen, verschiedenen Beerensträuchern und robusten Hochbeeten aus Holz. Diese sind entspannt zu bewirtschaften und gleichzeitig für die hungrigen Kaninchen unerreichbar.

www.dahmen-landschaftsbau.de

Fotos:

Felicitas Rath
www.bildsprache.eu

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 01|21)

Nothing found.

Expressiv Stützenfrei

Ein Büroneubau in Marsdorf bietet Kita, Cafeteria und kollaboratives Arbeiten

Klar, präzise, dauerhaft

Ein Einfamilienhaus hält die Balance zwischen Massivität und Wärme

Klare Struktur in Rekordzeit

Eine Gesamtschule in Velbert nutzt die Hanglage und setzt auf Cluster

Nothing found.

Nähe durch Modularität

Die Stadtsparkasse Düsseldorf zeigt erstmals in Oberbilk ihr neues Filialendesig

Nachhaltigkeit als Kooperation

Im Co-Act-Space und Showroom „cokon“ in Flingern vernetzen sich Akteur:innen

Erhaben Präsenz – schrötgens architekten, Mönchengladbach | Projekte 08/2023

Erhabene Präsenz

Moderne und Tradition verbinden sich stimmig in einem Familiendomizil

Plastische Fügung

Ein Einfamilienhaus in Kaiserswerth überrascht mit seiner vielfältigen Raumkomposition

DJI_0002_19_700pixel

Städtebauliche Visitenkarte

Ein Hotel-Trio am Hauptbahnhof wertet die Umgebung grundlegend auf

Versöhnender Solitär

Ein Wohnhaus in Gerresheim fügt sich mit plastischer Dachlandschaft in seine Nachbarschaft ein

Farbspektrum

Ein Business Club in Citylage setzt farbenreich auf Exzellenz und Vielfalt

Behutsam modernisiert

Ein denkmalgeschütztes Stadthaus in Unterbilk wird zur passgenauen Wohn- und Arbeitswelt