Netzwerk als Leitidee

Das Gebäude einer Firmenzentrale in Langenfeld spiegelt die Unternehmensphilosophie wider

SGA_Huckauf_Ansicht-Entre-e-Kopie_15_700pixel

Huckauf Ingenieure sind immer dort gefragt, wo Highend-Lösungen in der Industrieproduktion weltweit im Spiel sind. Ein professionelles Netzwerk und die enge Zusammenarbeit im eigenen Team sind unverzichtbar, um das zusammenzubringen, was zusammengehört. Dieses Selbstverständnis der „professionellen Netzwerker“ sollte auch im neuen Firmengebäude zum Ausdruck kommen, das seinen Sitz in Langenfeld hat. René Brouns von Schwarzgold Architekten aus Essen entwickelte mit seinem Team ein darauf angepasstes Konzept, das sowohl die externe Arbeitsweise als auch die Zusammenarbeit der Ingenieure am Standort selbst beschreibt.

Das Bürogebäude wird umhüllt von einer schwarzen Metallfassade, die aus gelochtem Trapezblech besteht und von zwei markanten Einschnitten durchbrochen wird. Der eine markiert den Eingang, der andere betrifft die Dachterrasse. Beide werden durch ein frisches Türkis betont, das jeweils die Bereiche hervorhebt und einen ebenso frischen wie eleganten Akzent setzt. Trotz der hohen Transparenz aufgrund des gelochten Trapezbleches ist der sommerliche Wärmeschutz gewährleistet. Eine UV-beständige Folie hinter dem Trapezblech dient dem Witterungsschutz. Raffiniert sind zudem die elektrisch zu bedienenden Klappläden, die Sonnen- und Blendschutz in einem sind. Im geschlossenen Zustand bildet die Fassade eine komplett homogene Fläche.

Herzstück des Gebäudes ist das zentrale, lichtdurchflutete Atrium. Alle Räume lassen sich darüber betreten und sind dadurch miteinander „vernetzt“. Zudem dient das Atrium als Treff- und Kommunikationspunkt und kann für Veranstaltungen genutzt werden. Auch die funktionale Erschließung des zweigeschossigen Baukörpers ist hier organisiert. Die einläufige Treppe mit dem darüber angeordneten Lichtband betont den zentralen Charakter und verleiht dem Raum eine besondere Atmosphäre. 

Um den einheitlichen Gesamteindruck zu wahren, übernahmen Schwarzgold Architekten auch die Gestaltung des Interieurs. Ziel war es, die geradlinige Architektursprache im Inneren fortzusetzen. Dementsprechend wählten die Architekten sämtliches Mobiliar selbst aus oder entwarfen es neu. So sind die Einbaumöbel des Mitarbeiterbüros im Erdgeschoss, die Kaffeenische im Obergeschoss, Schreibtische und Ablageschränke sowie der Schreibtisch des Geschäftsführers Ergebnis des intensiven Entwurfsprozesses. Wiederkehrende Holzelemente und originelle Leuchten bilden Farbakzente, die die geradlinige Einrichtung auflockern.

www.schwarzgold-architekten.de

Fotos:

Gregor Theune
www.gregortheune.de

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 01|22)

 

Nothing found.

Die Bienen

Haushaltsauflösung & Entrümpelung

Ein klares Statement

Test- und Innovationszentrum für den Motorsport mit aerodynamischer Architektur

Haus mit zwei Gesichtern

Drei schmale Satteldächer prägen ein Doppelhaus für zwei Parteien

Zwischen Produktion und Pause

Die neue Kantine auf dem HAKRO Campus

Nothing found.

hap-89_10_700pixel

Produkte mit Charakter

Beim Design kombiniert Hoffmann gerne glatte Oberflächen mit rauen Flächen.

Vermittelnder Solitär

Der Neubau des Landesrechnungshofes in Oberbilk überzeugt auch durch Nachhaltigkeit

Mit einem Lächeln zur OP

Ein OP-Zentrum für Augenheilkunde vereint funktionale Architektur mit kreativen Elementen

Christian-Seel-01_19_700pixel

Befreite Bausubstanz

Ein Industriedenkmal wurde mit Augenmaß für das Erhaltene saniert und revitalisiert

cutoffs_15_700pixel

Nachhaltig und kreativ

Kina Terhardt setzt ein Zeichen gegen industrielle Massenware

Lebendig und inspirierend

Lebendig und inspirierend

Ein Gartencenter wurde umgestaltet, bautechnisch saniert und energetisch optimiert

2-KV_0215_b_15_700pixel

Nachhaltig zwischen Bäumen

Küche, Ess- und Wohnbereich bilden das kommunikative Zentrum des Hauses.